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Ein tränen- und temporeicher Besuch in der Schweiz
Mit dem CTAC-Nord bei der SR Technics
Jakob Wolber

Mein Sohn, meine Frau, Luise (meine Traction) und ich starteten am Samstag, den 25. April nachmittags zur Ausfahrt des CTAC Schweiz, Region Nord. Wir freuten uns auf das Wochenende bei Daniel und Agi Eberli, auf Bed & Breakfast im Stil der 30er Jahre in Ihrer neuen „Pension“ und auf die Ausfahrt und die Besichtigung des Züricher Flughafens.

Schon morgens machte mich ein Mitarbeiter „mitfühlend“ auf meine leicht glasigen Augen aufmerksam. Meine Beteuerungen, dass es nicht an einer durchzechten Nacht lag, glaubte er mir nicht wirklich. Doch ich merkte ein leichtes Kribbeln in der Nase.

Ich traute der Sache doch nicht ganz und packte zuhause ein größeres Kontingent an Tempotaschentüchern ein.So fuhren wir mit viel Tempo den Schwarzwald hinauf auf die Baar und über Donaueschingen nach Schaffhausen hinunter. Inzwischen hatte sich ein kleiner Schnupfen bemerkbar gemacht, der etwa 1 Tempo pro 10 KM verbrauchte. Die wenigen Kilometer von Schaffhausen nach Benken zu Agi und Daniel erhöhten den Verbrauch schon auf 2 Tempo.

Aufgrund des freundlichen Empfangs von Daniel mit seinem Örgili und der netten Gespräche bemerkte ich nicht, daß sich ein „erwachsener“ Schnupfen entwickelt hatte. Ein Spaziergang durch die Weinberge trieb mir allerdings die ersten Tränen ins linke Auge und ich verbrauchte inzwischen 3 Tempo auf gefühlte 2 Kilometer.
 
Mit nur einem Auge konnte ich anschließend den Moritatensänger gerade noch so erkennen, aber sein Vortrag war sowieso eher für die Ohren gedacht, die sich nun langsam aber auch zusetzten. Ich bemühte mich meine Schneuzerei auf die Gesangspausen zu legen.
   

 

 

 

 

Ambiente im Chellhof
     

Ob es nun mein wissenschaftlicher Selbstversuch war, mit pinot noir das tränende Auge zu bekämpfen oder das herrliche Ambiente der 30er Jahre Zimmer, auf jeden Fall konnte ich die Nacht herrlich schlafen.

Am anderen Morgen tränten beide Augen „aus vollen Rohren“. Ein tempo-reicher Tag bahnte sich an. Normalerweise hätten wir die Heimfahrt angetreten, aber ich hatte meinem „flugzeugbesessenen „ Sohn die Flughafenbesichtigung versprochen.

 
Zwischen Franz, den ich nur noch schemenhaft erkennen konnte...
 
     
 
... und Daniel fand ich irgendwie „Zürich Kloten“.
 
Ca. 50 Schweizer Citroens fanden sich am Flugplatz ein. Ein herrliches Bild (erzählten mir später mein Sohn und meine Frau).
 
Die Triebwerke und die Reifen aus der Nähe anzusehen, war sehr imposant.
Es gab viele neue interessante Eindrücke. Wir haben viele Neues gesehen.
 
     
     
Zum Gruppenbild versammelte sich eine Riesengruppe
Citroen- und technikbegeisterter Schweizer.
(erzählten mir später mein Sohn und meine Frau).
     
Jakob Wolber  


Vergleiche auch weiteren Bericht dieses Anlasses:
"Die Freunde alten Blechs besuchen High Tech"