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"Chloushöck" West in Belp

6. Dezember 2008
Bericht:Hans Georg Koch

Udo und Kathrin Kenkel haben den ganzen Westen der Schweiz zum St.Nikolaushöck in die Hütte der Hornusser von Belp eingeladen. Die Hütte befindet sich an der Hühnerhublestrasse (Chicken-Hill-Street), wobei hier weit und breit kein Hügel zu sehen ist, denn das Clubhaus der Hornusser liegt in der Ebene des Flugplatzes Belpmoos. Gehornusst wird ja auch eher auf einem flachen Platz.


Anyway, Edgar und Vreni Stocker haben uns mit ihrem XM nach Belp mitgenommen und das Navigationsgerät führte uns bis in die Sichtweite der Hütte, nur war es so stockdunkel, dass wir uns akkustisch orientieren mussten.
Udo konnte dieses schön eingerichtete und gemütliche Clubhaus für den CTAC mieten und Kathrin hat die Tische wunderschön dekoriert. Wir fanden uns rechtzeitig zum Aperitiv mit Weisswein, Crevetten, Erdnüsschen und Pomchips ein und nach und nach trafen alle Teilnehmer aus der näheren und ferneren Umgebung ein. Auf schönen Holzstühlen setzten wir uns zu Tische. 24 Personen waren schliesslich anwesend.
Kathrin hatte heissen "Hammen" (Beinschinken) und Kartoffelsalat organisiert, welcher zusammen mit grünem Salat serviert wurde, wirklich lecker. Die Portionen waren nicht zu knapp und wer trotzdem noch Hunger hatte durfte nachlegen lassen. Serviert wurde von Michel Zwahlen dem 11-jährigen Sohn von Fredi Zwahlen, von dem später noch die Rede sein wird. Michel machte seine Sache sehr aufmerksam und pflichtbewusst. Wir genossen einen ausgezeichneten Roten zum Essen. Nach einer Verschnaufpause gab's für jeden eine Cremeschnitte und Kaffee zum Dessert.
Fredi Zwahlen war unser Gast aus den Reihen der Hornusser. Wie sich bei den Gesprächen während des Nachtessens herausstellte, ist er ein fanatischer Traktorensammler. So wie wir auf die Marke Citroën abfahren, hat er sich ausschliesslich Hürlimann Traktoren angelacht. Da seine Werkstatt ebenfalls in Belp liegt, konnten wir ihn überreden, uns doch seine Sammlung zu zeigen.
Wir fuhren dicht gedrängt in drei Autos zum besagten Ort und trauten unseren Augen kaum. Eine Einstellhalle mit einer ausgewachsenen Sammlung von Hürlimannen von 1934 bis zum Produktionsende, alles anwesend. Einige waren zerlegt, weil sie gerade revidiert wurden, andere standen fahrbereit unter Staubschutztüchern nebeneinander. Mit einem Modell von 1946 bewies uns Fredi, dass die Dieselmotoren der Hürlimann Traktoren auch bei Temperaturen am Gefrierpunkt ohne Vorglühen problemlos starten.
Wir waren durch die archaische Technik dieser Geräte beeindruckt. Statt gepresstem Blech wie bei den Tractions ist hier alles aus Gusseisen, gemacht für die Ewigkeit und wahrscheinlich sogar rostabweisend. Ein wirklich sensationeller Besuch in einer anderen Sparte der Liebhaberei von Oldtimern.
Etwas unterkühlt fanden wir wieder zurück zum Clubhaus bevor wir den Heimweg unter die Räder nehmen musssten. Vielen Dank für den interessanten und geselligen Abend im (wilden) Westen!