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In der Jura World ofCoffee

Eindrücke vom Ausflug der Region West vom 25.4.2010

Hans Ettlin

Was hätte zu so einem strahlenden Frühlingstag besser gepasst als ein Ausflug zusammen mit Freunden und Tractions? Als hätten wir’s geahnt, war schon die Zahl der Angemeldeten rekordverdächtig. Dazu natürlich Fritz Müllers bekanntes Gespür für ein attraktives Programm. Dass es für einmal in Räumen und Hallen nicht nach Motorenöl und Schmierfett sondern nach feinem Kaffee duftet, wird die Frauen ganz besonders gefreut haben.

In gewohnter Eleganz sind die Limousinen die Rampe hinab auf den Parkplatz der Firma „Jura“ eingebogen. Kaum jemand, der den bekannten Schriftzug am Gebäude an der A1 in Niederbuchsiten nicht kennt.
Nach kurzer Begrüssung durch Fritz und die Firmenvertreterin erhielten wir in der Multimediashow „World of Coffee“ Einblick in die Geschichte eines Getränks, das wie kaum ein anderes für „Pause“ steht.
Raffiniert, schon im ersten Raum, das Bild im Wasser zu den Legenden um die Entstehung des lange Zeit exotische Getränks: ein Spiegelbild einer Deckeninstallation! Wer hätte gewusst, dass der Kaffee vom heutigen Abessinien über die Stadt Moca auf der arabischen Halbinsel den Weg um die ganze Welt angetreten hat? Nach den folgenden eindrücklichen Bildern über Anbau, Verbreitung, Handel und Kultur des Kaffees werden wir ein feines Tässchen wohl doppelt geniessen.

Während der Pause, bis alle Gruppen wieder beisammen waren, bot sich einmal mehr Gelegenheit für einen Schwatz an der Sonne.
Nach elf Uhr nahmen wir im Saal Platz und erwarteten die Ausführungen von Hans Berchtold über seine Reise von Paris nach Moskau.

Familie Berchtold vor der Abreise

Vorab: Hans ist ein guter Erzähler. Eindrücklich berichtete er von den Vorbreitungen, der Anreise nach Paris viel Unvorhergesehenem und nicht Geplantem. Auf dem Weg durch Frankreich nach Holland reiste er mit seinen Begleitern in einer „Quinze“ und einer „Large“ in grossem Bogen über Schweden und Finnland Russland entgegen. Übernachtet wurde zeitweise in den auf dem Dach montierten Faltzelten. Hans wusste von Dutzenden von Begebenheiten über sich und die andern Reiseteilnehmer, unter anderem Schottländer und Australier, zu berichten. Auf der weiteren Fahrt nach Moskau wurde die Flexibilität oft auf die Probe gestellt, dennoch erreichte der Tross das Ziel. Auch die Rückreise über Kiew, Ungarn, Österreich zurück nach Basel bot eine ganze Reihe an Anekdoten. Seine Ausführungen, illustriert mit vielen Fotos von der sechswöchigen und über achttausend Kilometer führenden Reise, haben uns einen Einblick in ein Abenteuer gegeben das man nicht alle Tage erlebt.
Hans, herzlichen Dank für diesen aufwändigen, kurzweiligen und beeindruckenden Reisebericht!

Zunzgen - Jerôme und Mariel Weber

Im Wissen, dass der Wirt im Restaurant „Hard“ dem Zmittagbraten schon im Ofen hat, dauerte das Einsteigen nicht lange. Ebenso unkompliziert formierte sich der Konvoi aus immerhin 35 Fahrzeugen. In zügiger Fahrt ging’s auf der Jurasüdfussstrasse Richtung Hägendorf. Die Fahrt durch die wilde, felsige Tüüfelsschlucht führt uns über Bärenwil nach Langenbruck. Wer geglaubt hat von hier gehe es via Obern Hauenstein ins Baselbiet, der kennt Fritz nicht. Über eine schmale aber gut ausgebaute Nebenstrasse – mit einigen happigen Steigungen- erreichten wir den Juraübergang, der uns vom solothurnischen in den Kanton Baselland führt. Auf dem Parkplatz des Bergrestaurants Oberbelchen legen wir einen kurzen Halt ein und geniessen den Ausblick ins Land hinaus. Hinunter, durch viel „Gegend“ und durch malerische, herausgeputzte Dörfer erreichen wir Zunzgen bei Sissach.

Inzwischen ist es schon halb zwei geworden und der Wirt weiss was jetzt an der Zeit ist. Wir geniessen den soliden Zmittag und stossen auf das gelungene Treffen an!

Fritz, und all deinen Helfershelfern besten Dank !

Hans Ettlin