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35 Jahre CTAC

Frauenfeld 19. – 21. August 2011-08-23

Udo Kenkel

Die Vorfreude auf diesen Anlass war riesig. Deshalb haben wir uns entschieden, bereits am Freitag, gegen Mittag, den Weg unter die Räder zu nehmen. Unser Fahrer, Hans Ettlin, hat alles bestens vorbereitet und so ging es freudig auf die A1 bis Deitingen. Hier haben wir Rolli Ledermann ins Schlepptau genommen. Die A1 wurde in Baden verlassen. Über Land ging die Reise durch das schöne Aargau mit Ziel Winterthur weiter. Roland und ich (Udo) haben eine Gemeinsamkeit in Winterthur. Die Firma Sulzer war sein Arbeitsplatz und ich hatte dort eine sehr positive Bewerbung. Aber das ist eine andere Geschichte.35 Jahre CTAC

Flott kamen wir in Frauenfeld an. Das erste Bier auf dem Treffenplatz war Spitze. Nach und nach trafen immer mehr Traction mit den entsprechend aufgestellten Inhalt ein. Der Abend wurde bei bester Wetterlage, welche von Tag zu Tag sich steigerte, ausgiebig genossen. Das offerierte Apèro mit dem obligatorischen „Schutt und Geröll" war sehr fein. Und die angebotene Bratwurst mit feinen Fritten passte ausgezeichnet. Die Abenddämmerung bescherte das richtige Licht für tolle Sujets und entsprechende Bilder wurden produziert. Bald einmal war es über Mitternacht und nach dem obligaten Schlummertrunk im Hotel Domizil fielen wir, Katrin und ich, erschöpft in die Betten. Hiess es doch am Morgen wieder fit zu sein.

Es gab eine Suchfahrt durch den Kanton Thurgau. Diese war mit viel Aufwand und Akribie von Werner "Zimi" Zimmermann vorbereitet und erstellt worden. Es galt sieben Posten anzufahren und dabei einige, mitunter knifflige, Aufgaben zu lösen. Die Aufgabenteilung in unserem Team war (fast immer) klar. Katrin widmete sich dem Fragebogen, Udo war für die Navigation zuständig und Hans als Chief-Captain hatte den Stichentscheid und das Steuerrad sicher in der Hand. Posten eine uns zwei wurden ja noch gut gefunden und die gesuchten Angaben locker gelöst. Super der Besuch bei der Grenzland Garage in Wagerswil. Dort stand eine interessante Auswahl von verschiedenen Citroën zu bewundern.

Garage C-Motion

Bald ging es weiter nach Scherzingen. Der gesuchte Brunnen war schnell gefunden. Auf einer privaten Geburtstagsfeier waren genügend Gäste anwesend, welche ein mehr oder weniger gutes Detailwissen hatten um unsere fehlenden Angaben zu füllen. Ausgelassen wurden vom „Big Fudi Brunnen“ Bilder geschossen.

hans Ettllin Scherzingen

Etwas mehr Mühe hatten wir zum nächsten Ziel: Steinebrunn-Olmishausen. Dort waren wir, Katrin und ich, einmal vor vielen vielen Jahren. Ein Onkel von Katrin hat hier einen stattlichen Hof mit vorwiegend Früchten. Mir selber ist der feine Kirsch in bester Erinnerung. Aber eben, es ist eine grosse Zeitspanne vergangen und die Erinnerungen verblassen ja bekanntlich. An der „Öpfelfarm“ angekommen, wurden wir von einem aufgestellten und sehr Auskunft freudigen Inhaber begrüsst. Und wie das Leben so spielt, war direkt neben an das Anwesen des Onkels. Für eine kurze Begrüssung hat es noch gelangt. Die Fahrt führte uns weiter nach Bischofszell. Dieses Städtli zeigte sich von seiner schönen Seite. Hans hat das Auto direkt vor dem „Freudenhaus“ parkiert. Auch das wurde als Fotobeweis festgehalten.

Die Reise führte uns weiter über Neukirch/Thur auf den Nollen. Dieser, 733 ü.M. gelegene Berg ist für die Traction kein Problem. Aber die Statue von Bacchus, dem Weingott, eher für Zimmi. Er sieht das eher aus der weiblichen Form und hat aus Bacchus eine „Nollen-Meerjungfrau“ gemacht. Lustig und sympathisch. Die eingelegte Pause wurde für das leibliche Wohl genutzt. Nach der Stärkung nahmen wir den Rückweg mit Ziel Allmend in Frauenfeld unter die Räder. Pünktlich um fünf trafen wir dort ein. Es reichte gerade für eine Erfrischung durch die Dusche und Kleiderwechsel.

Das Apèro für den Gala-Abend fand wiederum draussen bei besten meteorologischen Bedingungen statt. Die Bourbon Street Jazz Band erfreute uns mit lockeren Klängen und den späteren Abend mit guter Showtime.

Bourbon Street Jazz Band

Das Buffet war gewaltig und perfekt. Das feine Essen mundete sehr und gab Kraft einen herrlichen Abend mit aufgestellten Tractionisten zu geniesssen. Der Mitternacht Höhepunkt hiess –Querschleger- bestehend aus einer wirbeligen Gruppe Junger Männer, welche mit viel Energie und Können voll auf die „Pauke“ gehauen hat. Einfach Spitze.


Den Organisatoren, dem ganzen Helferteam gebührt ein riesiges Lob und Dankeschön für das Gebotene und  Chapeau für die geleistete Arbeit. Irgendwann ging es wieder ab ins Heu. Es folgte ja noch das Sonntagsprogramm. Nun hatten wir genügend Zeit und Musse, alle anwesenden Fahrzeuge, natürlich Citroëns, ausgiebig zu bestaunen und, natürlich zu fotografieren.

35 Jahre CTAC

Spass und Unterhaltung beim Geschicklichkeitsfahren mit einem verrückten Auto (Lenkungsverkehrt) und Postenfahrt mit verschiedenen Aufgaben galt es zu bewältigen. Ein Teilnehmer machte aus dem Feuerwehrschlauch eine Autowaschanlage. So viel Temperament kann nur ein Tractionfahrer haben. Leider hat jede gute Veranstaltung irgendwann ein Ende. Und so nahmen wir den Weg Richtung Bern im Eilzugstempo (?) unter die Räder.

35 Jahre CTAC


Was bleibt, sind tolle Erinnerungen und die Gewissheit im richtigen Klub mit den besten Leuten zu sein.  Danke auch an Hans, dass wir die Reise mitmachen durften. In Bern sagt man: Äs hätt gfäägt……..