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Mit frohem Sinn

CTAC-Nord-Abendfährtchen vom 6.7.2011

Rudolf Weber

Kreisel Ohringen

Kreisel Unterohringen

Dräuende Gewitter, vereinzelte Schauer und Sturmböen sollte es geben. Wer dem Wetterbericht traute, traute sich nicht aus dem Hause. Wer aber um 18:00 aus dem Fenster guckte, sah einen prächtigen Sommerabend heraufziehen, ein ermutigendes Zeichen für eine Abendausfahrt der Region Nord.

So trafen denn die Tractionisten recht zahlreich beim Kreisel Unterohringen, dem traditionellen Treffpunkt ein. Besonders auffallend war das Gefährt von Peter und Regula Huwyler, die trotz defekter Traction den Anlass nicht verpassen wollten. So erschienen sie auf drei Rädern, d.h. per Motorrad und Seitenwagen.

Regula Huwyler

Werni Zimmermann und Reguly Huwyler

Auch Werni Zimmermann zeigte volles Traction-Engagement, liess er sich doch - gerade erst aus dem Spital entlassen und noch Krücken benutzend - diesen Anlass nicht entgehen.

Für die Begrüssung stand mehr Zeit als üblich zur Verfügung, wurde doch auf das Eintreffen des letzten Teilnehmers gewartet. Seine Verspätung konnte dieser plausibel begründen, hatte er doch in der Hast dem Navigationsgerät Oehrlingen statt Ohringen als Ziel eingegeben, wo er zwar pünktlich aber eher einsam eintraf.

Die nun folgende Fahrt erfüllte die inzwischen hochgesteckten Erwartungen der Fahrer, schafft es doch der Routenplaner Hanspeter Rubitschon immer wieder, neue, noch schmalere, noch abgelegenere, noch romantischere Wege zu finden und dies im eigentlich dicht besiedelten Umfeld von Winterthur. Kaum ein Fahrer hätte wohl am Schluss den Rückweg auf den selben Pfaden ohne fremde Hilfe gefunden.

CTAC unterwegs

Auf verschlungenen Pfaden

Trotz dem Fahrspass und der lieblichen Abendstimmung wurde aber das Ziel ersehnt, wollte man doch das versprochene Abendbrot nicht zu allzu vorgerückter Stunden verzehren. So war dann förmlich ein Aufatmen zu spüren, als man durch einen weiterer Schleichweg quasi durch die Hintertürer die Winterthurer Aussenwacht Eidberg erreichte.

Hier erwartete die hungrige Schar nicht etwa ein "Bambus Sternen", keine "Curry World Asia" noch eine "Buddha Bar" oder wie die Verpflegungsstätten heute so heissen, sondern ganz einfach der "Frohsinn". So musste kein Sushi, keine Glasnudelsuppe aber auch kein Krabbenfleischsalat befürchtet werden sondern jederman konnte, ganz nach seinem Geschmack, unter den gutbürgerlichen regionalen Angeboten auswählen.

Noch immer war das Wetter auf der Seite der Tractionisten, so dass man den Abend im schönen Garten ausgleiten lassen konnte und jederman noch trocken nach Hause kam.