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Der CTAC reist ins Südtirol 7. - 14. Juni 2015

Wädi und Änneli Schmid

Anreise

CTAC Suedtirolreise

Bei schönstem Sonnenschein treffen nach und nach die verschiedenen Tractions mit ihren Insassen in der Autobahn-Raststätte "Glarnerland" ein. Während man(n) sich schon mal für einen stärkenden Kaffee ins Innere der Mövi-Gaststätte begibt, wird vor deren Haupteingang bereits eifrig an einer Traction gewerkelt (nein, dieses Mal nicht an der resedagrünen!), deren Motor einfach nicht mehr zum Leben zu erwecken ist. Mit vereinten Kräften, guten Ratschlägen und weiteren Handreichungen wird versucht, dem Triebwerk wieder die notwendigen, zündenden Ideen einzuhauchen. Natürlich an vorderster Front unser Prof. Dr. hc Daniel Düsentrieb (Name dem Schreibenden bekannt), Schrauber, Ratgeber, Problemlöser, Retter in der Not und Notfalldienst, eben der aus dem Baselbiet. Wetten, dass der eine oder andere der anwesenden oder später dazugestossen Tractionisten vorgängig klammheimlich ein Dankesgebet gen Himmel geschickt hat, als er DIESEN Namen auf der Teilnehmerliste gelesen hat
Im reservierten "Fridolinstübli" (wieso hängt man hier eingangs Zigerschlitz das Reservé-Täfeli im Türrahmen so auf, dass man gezwungen wird, beim Eintreten einen tiefen Bückling zu vollziehen oder andernfalls schlagartig ein Brettli vor dem Kopf zu haben?). Drinnen machen sich die verschiedenen Fahrerteams, soweit sie sich nicht schon seit Jahrzehnten kennen, untereinander bekannt. In kurzer Zeit sollte man nun auch noch die Vornamen der einem weniger bekannten TeilnehmerInnen auf die Reihe kriegen und diese später noch dem richtigen Gesicht zuordnen! Die Reiseleitung mahnt schlussendlich an, die Phase des gegenseitigen Beschnupperns doch später weiter zu führen, da baldmöglichst unser nächstes Ziel, Klosters Selfranga, auf 1'281 MüM liege und über 80 km weit entfernt sei. Flott ging die Fahrt voran, sodass alle Autos auf dem gleichen Zug Platz fanden. Die Insassen goutieren das "Vereina-Feeling" mehr oder weniger und blinzeln nach 19 km Ruckeln in der Dunkelheit in Sagliains wieder in die Sonne "Allegra, Engiadina".

CTAC Suedtirolreise

Die neu formierte Kolonne nimmt die nächste Etappe in Angriff und strebt in lockeren Gruppen dem nächsten Höhepunkt des Tages, dem Passo dal Fuorn (2'149 MüM) entgegen. Das bereits im Glarnerland verarztete Auto scheint Höhe und/oder Steigung nicht allzu sehr zu lieben und muss erneut reanimiert und ins Leben zurückgeholt werden. Auf der Talfahrt im Val Mustair, bei irgendeiner der vielen Ausstellbuchten, begegnen wir einem weiteren CTACler, der mit seiner AC4 diese weite Reise ins Südtirol mutig in Angriff genommen hat.
Die Reiseleitung hat im geschichtsträchtigen und urgemütlichen Chasa Chalavaina in Mustair das Mittagessen bestellt. Wo vor über 700 Jahren Kriegsrat vor der Schlacht an der Calven gehalten wurde, lässt sich heute vortrefflich speisen. Einzig bei der Zahlerei (der Capo erledigt das persönlich mit Hingabe, Blöckli und Bleistift) befleissigt man sich einer "kreativen Preisgestaltung" - "also, s'Menu khostet 33 Franka, s'Vegi khostet au 33 Franka, minus en Rabatt vo 4 Franka, git 28, nai 29 Franka" Naja, rechne muass ma khönne!

CTAC Suedtirolreise

Frisch gestärkt versorgt man kurz vor dem Grenzübertritt auch noch das Auto mit "billigem" Schweizermoscht, es liegen noch ca. 100 km Fahrt durch das Vinschgau vor uns (mein Gott, wer isst auch all diese Äpfel, die hier heranreifen…)?? Die letzten Kilometer auf der Schnellstrasse verlangen den Vehikeln (fast) alles ab, mit Argusaugen verfolgt man die Bewegungen des Zeigers der Wassertemperatur Richtung 3-stellige Zahl und ist schlussendlich froh, dass die Traction im Kaltern-Hotel Seeleiten in der Tiefgarage ihre wohlverdiente Ruhepause antreten kann.
Über die kulinarischen Köstlichkeiten und vielfältigen Wellnessmöglichkeiten, die den Reiseteilnehmern in dieser Wohlfühl-Oase geboten werden, möge aber jemand berichten, der diese Annehmlichkeiten ausgiebig getestet hat - uns hat es jedenfalls mächtig gefallen!

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