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Der CTAC reist ins Südtirol 7. - 14. Juni 2015

Jürg Deller

Kaltern / Manincor

Während der Nacht geht ein Gewitter nieder, das 60 Liter Nass innert 2 Stunden auf einen Quadratmeter schüttet. Entsprechend sieht es am Montagmorgen vor dem Frühstück auf dem Spaziergang zum See aus: Schwemmschäden, grosse Pfützen und abgeschlagenes Laub wohin man blickt. Doch schon sind fleissige Hände daran, aufzuräumen.

Das Frühstücksbuffet ist ein Traum. Eine unglaubliche Vielfalt von Speisen und Getränken wartet auf uns. Der anschliessende 20-minütige Marsch zum Manincor Weingut ist eine willkommene Bewegungstherapie zur Verteilung der eben genossenen Köstlichkeiten.

CTAC Suedtirolreise

Gräfin Sophie Goëss-Enzenberg führt uns durch ihren biodynamischen Betrieb und erzählt uns voller Begeisterung vom Entstehen und Erweitern des Weingutes. Mit viel Herzblut und Engagement bringt sie uns den ganzen Ablauf der Weinproduktion bei. Bis ins Detail und konsequent wird der biodynamische Prozess erläutert. Da erfahren wir einiges von Hornmist, Hornkiesel, von Brennnesseltee und Kamillentee, von Botrytis und physiologischer Reife, von selektiver Lese und Ackerschachtelhalmtee. Auch die Degustation einiger der Manincor-Weine zum Abschluss führt sie kompetent und glaubwürdig.

CTAC Suedtirolreise

Tief beeindruckt kehren wir zum Hotel zurück. Hier kann individuell der kleine oder grössere Hunger bekämpft werden, bevor das Programm weitergeht. Von den verschiedenen angebotenen Möglichkeiten, die von baden im Pool über Spaziergang um den Kalterersee bis zur Velofahrt mit oder ohne elektrische Unterstützung gehen, kann jede und jeder wählen, was ihm oder ihr zusagt. Die gewählte Bikefahrt um den See wird nach kurzer Diskussion verlängert bis Tramin, wo trotz „Wirtesonntag“ ein Beizlein offen hat und durstigen Kehlen Aufmerksamkeit schenkt. Wädi meint, dass es ihn schon etwas mag, dass ihm die Frauen um die Ohren fahren. Aber das Schlusslicht macht der Schreiberling, der seine Fitness nur von Ferne grüssen kann.

CTAC Suedtirolreise

Nach der Rückfahrt reicht die Zeit gerade noch zu einer kurzen Dusche, bevor die zweite Degustation im Keller des Hotels losgeht. Der Chef himself führt sie durch, locker, unterhaltsam, unkonventionell, mit vielen lustigen Sprüchen. Zwei Stunden sind im Nu vorüber. Schon steht das Abendessen an. Die diversen Gänge werden freundlich, zügig und durchorganisiert serviert. Zu Dritt machen wir noch einen Spaziergang (unterm Regenschirm) und lassen den Abend ausklingen mit einem Schlumi (ohne Alkohol!).

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