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Der CTAC reist ins Südtirol 7. - 14. Juni 2015

Daniel Löhrer

Rückreise

Pünktlich um 08.30 starten die 16 Tractions beim Hotel Seeleiten zur Rückreise in die Schweiz.

CTAC Hotel Seeleiten

Bei bedecktem Himmel und relativ kühlen Temperaturen machen wir uns auf den Weg Richtung Reschen-Pass. Den Tractions und ihren Besatzungen gefallen die angenehmen Reisebedingungen. Ein gelegentlicher Blick auf die Temperaturanzeige zeigt mir, dass alles im grünen Bereich ist (Kühlertemperatur permanent zwischen 70 - 80 ºC). Im Corso fahren wir zur Reschen-Passhöhe, wo wir einen kurzen Halt einschalten und den aus dem Wasser ragenden Kirchturm im Reschensee besichtigen.

CTAC Reschenpass
Weiter geht die Fahrt erst über die österreichische, kurz danach über die Schweizer Grenze.

CTAC Am Zoll

In Scuol machen wir um ca. 12 Uhr unsern Mittagshalt. Wir lassen es uns nicht nehmen, gleich zweimal im Corso durch Scuol zu patrouillieren. Das Mittagessen findet im Restaurant/Hotel Astras statt. Um 13.30 geht’s programmgemäss weiter zum Vereinatunnel. Beim „Ausschiffen“ auf der anderen Seite streikt eine unserer Tractions. Ein Anlasserproblem, das Paul Mauch – unser bewährter Traction-Doktor – rasch im Griff hat, so dass wir mit relativ kurzer Verzögerung weiterfahren können.
Da alle Traction-Fahrer angehalten haben, um auf die Reparatur der startunwilligen Traction zu warten, ergibt sich bei der Ausladestelle der Vereinabahn eine ziemliche Ansammlung von Fahrzeugen. Ein Angestellter der RhB dreht deswegen „im Roten“. Es gelingt mir nur mit Mühe, ihn etwas zu beruhigen. Der Spuk löst sich auf, als wir schliesslich abfahren mit Ziel Raststätte Glarnerland.
Ohne weitere Zwischenfälle erreichen wir die Raststätte, wo unsere gemeinsame, schöne und erlebnisreiche Reise ihr Ende findet. Wegen eines wolkenbruchartigen Gewitters verzögert sich die (individuelle) Heimkehr um ca. eine halbe Stunde. Gewisse (clubfremde) Gäste der Raststätte, die nicht warten wollen, schnappen sich einfach einen Sonnenschirm und versuchen so, durch den strömenden Regen hindurch zum Auto zu gelangen. Als Hildegard und ich in Gelterkinden eintreffen, reicht es gerade noch zum Ausladen des Gepäcks und zum Unterstellen der Traction in der heimischen Garage. Dann beginnt es auch bei uns heftig zu regnen.


Am Reschenpass gab es bis zur Seestauung 1950 drei Seen: Den Reschensee, den Mittersee (auch Grauner See genannt) und den heute noch existierenden Haidersee. Bei der Seestauung versanken das gesamte Dorf Graun und ein Großteil des Dorfes Reschen in den Fluten des Stausees, insgesamt 163 Häuser, und 523 Hektar an fruchtbarem Kulturboden wurden überflutet. Heute zeugt nur noch der aus dem Reschensee ragende Kirchturm vom versunkenen Alt-Graun.(Auszug aus Wikipedia)

Kurzes Video über die Rückreise von Jürg Deller :



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