ICCCR CTAC_Rallye_Schild

Der CTAC fährt an das 16. ICCCR nach Holland

Reisejournal


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          Reisebericht vom Montag, dem 08.08.2016


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Bericht von Hans Georg Koch

Die Vorbereitungen sind beendet, die letzten Mails sind geschrieben, jetzt kann’s nur noch schief gehen! Wir haben unser Auto minutiös vorbereitet. In den letzten zwei Monaten wurde der Motor komplett revidiert und er hat die ersten 500 km klaglos überstanden. Auch das Getriebe ist neu revidiert und hat die letzten vier Jahre im Keller auf den Einbau gewartet. Gestern haben wir noch die Spurstangenendstücke nachgestellt und das Verdeck geflickt, so dass man ausser bei den Scheiben nicht mehr direkt von innen nach aussen sehen kann. Der heutige Vormittag ging mit einer minutiös ausgeführten Reinigung des Wagens vorbei. Waschen, polieren, wachsen und innen saugen, dann die Scheiben putzen und alle Kabel und Halterungen für Navi, Handy und Gopro testen. Am Schluss noch die Pneus mit Reifenschwärze glänzen.

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Danach haben wir alles Gepäck mit Werkzeugkiste und Ersatzteilen geladen. Wir werden den Schwiegermuttersitz zu Hause lassen, damit alles Platz hat. Jeder darf nur so viel Kleider und Schuhe mitnehmen wie in seinen Rollkoffer hineingeht.
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Danach wird die Maschine vollgetankt. Das sollte für die nächsten 450 km reichen, Wir sollten also knapp bis nach Frankfurt kommen. Haltet uns die Daumen, dass alles gut geht und dass wir alle Autos und deren Passagiere wieder heil zurückbringen.
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          Reisebericht vom Dienstag, dem 09.08.2016


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Bericht von Marianne Ledermann

Endlich! Die Reise nach Holland beginnt. Doch vorher noch einmal alle Blumen giessen. Sind alle Fenster und Fensterläden so geöffnet oder geschlossen wie besprochen? Lichter gelöscht? Radio ausgeschaltet? Ja, alles bestens. Haustüre abschliessen, einsteigen und los geht es. Ohne Probleme und ohne Zeitverlust erreichen wir die Raststätte Pratteln. Hier trifft sich die erwartungsvolle Reisegruppe. Nach der Begrüssung und dem Briefing nehmen wir die Strasse in Richtung Muggensturm.

Im Aulachhof werden wir freundlich empfangen und bewirtet. Gluschtige und feine Salate, saftiges Fleisch vom Spanferkel, feiner frischer Zwetschgenkuchen zum Dessert. Tankfüllung: Tu den Tiger in den Tank. Wir haben versucht, die Baustelle bei Bruchsal zu umfahren...., was uns nur bedingt gelungen ist.


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Vorbeifahrt an einer Reifenpanne. Hans Georg hat uns durchgewunken. Fleissige Helfer haben bereits Hand angelegt. Der Verkehr ist flüssig. Nach einem kurzen und nur schwachen Regenguss am Morgen begleitet uns wieder warmer Sonnenschein.

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Wir haben einen Moment nur auf die „Navitante“ gehört und schwupp unsere Begleiter Ernst, Maria, Edgar und Vreni „verloren“. Wir sind jetzt um 15:15 Uhr auf der parallel verlaufenden Autobahn unterwegs. Es hat etwas weniger Verkehr, insbesondere weniger Lastwagen. SMS sei Dank bleiben wir in Verbindung.

Wir waren schon in Rom und wissen seither, dass verschiedene Wege ans Ziel führen. Eigentlich wollten wir gemeinsam unterwegs sein…. Und sind doch so schnell auf Abwege geraten. 15:50 Uhr zurück auf der A5. Der Verkehr ist flüssig, Flugzeuge im Landeanflug auf Frankfurt über unseren Köpfen. Passage des Offenbacher Kreuzes um 16:10 Uhr. Nach der Ausfahrt Hanau treffen wir um 16:30 Uhr im Hotel „Villa Stokkum“ ein.

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Das Nachtessen in Hofbrauhaus ist wunderbar, die Gartenwirtschaft ist der Hammer.
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          Reisebericht vom Mittwoch, dem 10.08.2016


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Bericht von Peter Herzog

Gestern war Grimms Märchen. Heute ist ein anderer Tag, Wilhelm Busch! Der erste Streich von Max und Moritz war um 04.50 h. Stromausfall in der ganzen Stadt Hanau. Im Hotel war nur noch Notstrom in den Leitungen, da konnten auch Maria und Ernst vom BKW nicht helfen. So gab es nur kaltes Wasser und Brot zum Frühstück, Frau Bolte konnte keine Warme Küche anbieten. Zur Kompensation waren die Tische mit einer schönen Kerzenbeleuchtung dekoriert. Zum Glück sind wir mit den Tractions unterwegs und nicht mit E-Autos.
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Der zweite Streich hatten Max und Moritz mit unseren Tractions geplant. Unsere Traction bekam Asthma und bergauf war nicht mehr viel Pfuus im Motor. Bei der Raststätte Bad Camberg stiessen wir auf eine Ansammlung Tractions wo gerade eine Benzinpumpe gewechselt wurde.
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Schnell war das Asthma Problem erklärt und Hans Georg mit vielen Helfer bei unserer Traction. Schnell war klar, dass die Zündung OK war. Peter Herzog zeigt hier eine seiner Kerzen. Hans Georg hat am folgenden Tag im Louwman Museum eine dazu passenden Karikatur entdeckt.
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So kommt nur noch der Vergaser in Frage. Regenwolken zogen auf. Hans Georg und Patricia gaben aber nicht so schnell auf und die mobile Werkstatt wurde unter das Dach der ARAL Tankstelle verlegt. Alle Düsen des Vergasers wurden nochmals ausgebaut und geprüft. Alle in Ordnung. Was nun? Der Luftfilter wurde vom Vergaser abmontiert.
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Max und Moritz, 2 Dichtungen vom Luftfilter, hatten sich selbständig gemacht und die linke Kammer des Doppelvergasers verstopft! Wie haben die Beiden gelacht als der Oberteil des Vergasers abmontiert wurde! Vergaser wieder zusammengebaut und mit voller Kraft unter strömendem Regen Richtung Mittagessen. Mit einer kleinen Verspätung sind wir um 13.15 bei unseren Clubkameradinnen und Kameraden im Landgasthaus Naafs-Häuschen in Lohmar.

Nach einer riesigen Portion Poulardenbrust und frischen Salat gings weiter auf der A 3 Richtung Köln, Leverkusen, Düsseldorf mit Ziel Duiven, Holland wo uns das Hotel Van der Valk für 5 Nächte beherbergt.

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Max und Moritz hatten aber einen weiteren Streich und zwar mit unseren Namensvettern Irene und Erwin Herzog vorgesehen. Ein Stossdämpferbruch! Nicht auf Platz zu reparieren und auch kein Ersatz vorhanden. So kam auch die Traction der Herzogs langsam aber sicher bis ins Hotel.

Die Liste mit den Ersatzteilen ist schon gemacht, sodass wir unsere Einkäufe am ICCCR tätigen können.

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          Reisebericht vom Donnerstag, dem 11.08.2016


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Bericht von Marlies Denzler

Stadtrundgang in Arnheim

Heute profitierten wir, das heisst ca. 20 Personen, vom Angebot des Ladies Programs. Schön, dass auch diverse Men's sich die Stadtführung in Arnheim unter kundiger Leitung von Udo Kenkel nicht entgehen lassen wollten. Mit dem Taxi, ein Geschenk von Udo, fuhren wir zum Bahnhof Duiven.

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Das anschliessende Ticket lösen ging Dank der kompetenten Anleitung von Hansruedi Lüscher zügig über die Bühne.
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Schon der ganz neue Bahnhof von Arnheim ist sehenswert, entworfen wurde dieser vom Architekten Ben van Benkel. Weiter ging es durch die Stadt, wir erfuhren von den Getreidespeichern, die ursprüngliche Nutzung des Marktplatzes, von den verschiedenen Stadttoren und vieles andere mehr. Das Eindrücklichste ist ganz sicher die bekannte Brücke von Arnheim. Der Ort wo die Alliierten 1944 versuchten die Brücke von den Deutschen zurückzuerobern. Das Denkmal und die verschiedensten Fotografien erinnern vor Ort an die Tragödie.
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Die deutsche Übermacht war zu gross, die Operation „Market Garden“ scheiterte. Im Anschluss wurde Arnheim systematisch von der deutschen Armee ausgeraubt- Arnheim wurde zu einer Geisterstadt. Es stimmt nachdenklich, jedenfalls stellt sich für mich die Frage, wie viel und ob wir Menschen aus solchen Tragödien gelernt haben.
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Da gab es aber auch noch die älteste Bäckerei zu besichtigen wo noch heute die bekannten Arnheimer Brötchen gebacken werden. Ein Rosinenbrötchen welches wir natürlich kosteten.
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Bericht von Wädi Schmid

Nach fast 900 zurückgelegten Kilometern ins Land der fietsen, tulps, windmollen, grachten und klompen ist es an der Zeit, auch einmal den hiesigen „openbaar vervoer“ auszuprobieren. Während sich ein Tross von Tractions aus Zwitserland Richtung Den Haag auf den Weg macht, versucht sich ein kleines Trüppchen mittels "Stoptrein“,“Intercity“ und „Localbus“ ins ca. 115 km entfernte Louwman Automuseum durchzuschlagen. Aus unerfindlichen Gründen geht dieses „Wettrennen“ für heute 1:0 für den Individualverkehr aus!

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Das Louwman Museum beherbergt die älteste Privatsammlung von antiken und klassischen Automobilen ab 1886 bis in die 70er Jahre. Nebst Autos von berühmten Personen wie Elvis Presley, James Bond und Sir Winston Churchill ist auch ein Rolls Royce 1954 Silver Wraight eines etwas schrägen Amerikaners, der sich sogar eine goldfarbene Toilette ins Fahrzeug einbauen liess (diese angeblich aber nie benutzte). Oder wer ist sich noch bewusst, dass in den 1920er Jahren ein gewisser Jozef Ganz einen „Rapid Schweizer Volkswagen“ entwickelt hat, der immerhin in 35 Exemplaren gebaut wurde?
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Es sprengt den Rahmen dieses Blogs bei weitem, wenn auf alle präsentierten Fahrzeuge und Kunstgegenstände eingegangen würde – der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt!
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Nebst den positiven Eindrücken war noch der Tiefschlag des Tages zu verzeichnen: Das wunderschöne dunkelblaue Worblaufen Cabriolet musste nach einem kapitalen Motorschaden während der Fahrt von Den Haag zurück nach Duiven vorzeitig die Rückreise in die Schweiz antreten. Damit wird bestenfalls das zweite, weltweit noch vorhandene Exemplar am „concours d‘ elegance“ teilnehmen können. Ein Schelm, der Böses denkt, dass Petrus dieses Malheur vorausgeahnt hat und den ganzen Tag bittere Tränen vergiesst!
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Weise Köpfe werden sich morgen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit der Beschaffung von Gummistiefeln befassen um sich einigermassen trockenen Fusses auf dem ICCCR Gelände bewegen zu können.


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Bericht von Hansruedi Lüscher

ICCCR/ Ausflug in die nähere Umgebung. Nach einem guten Frühstück machten Margreth und ich uns auf den Weg. Ganz nach dem Motto《der Weg ist das Ziel》Bei der Anfahrt zum Treffenplatz war ein ziemlicher Stau. Wir entschlossen uns darum, die Gegend zu erkunden. Das OK hatte einen Routenbeschrieb aufgelegt. Die darin aufgeführten Orte können auf eigene Faust besucht werden. Unser erstes Ziel galt der Oldtimer-Gallery in Brummen. Ganz ähnlich wie die Gallery TOFFEN, sind hier die Fahrzeuge zum Verkauf ausgestellt. Die Auswahl der Exponate reicht von Vorkrieg bis zur Neuzeit und vom Moped über diverse Sportwagen, Lieferwagen bis zum Luxus-Schlitten aller gängigen Marken. Sehenswert.

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Im Anschluss besuchten wir den Ort"Bronkhorst"ein kleiner Ort der unter Schutz steht. Wir fanden hier ein Gasthaus ganz nach unsrem Geschmack. Die Verpflegung im "De ouden Leeuw" war einfach aber sehr gut.
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Gleich gegenüber entdeckten wir das Museum von Dickens. Dem englischen Schriftsteller. Er weilte hier für schöpferische Momente. Auch heute werden noch jährlich Dickens Tage abgehalten. Leider scheinen die Tage dieser Institution gezählt zu sein. Nachfolgeprobleme!!
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          Reisebericht vom Freitag, dem 12.08.2016


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Einige unserer Mitglieder haben schon vorerkundet aber heute gehen wir zum ersten Mal auf das Treffengelände. Es liegt 14 min von Hotel entfernt und ist ab der Autobahnausfahrt signalisiert. Innerhalb kurzer Zeit werden wir auf einen der zahlreichen Parkplätze eingewiesen. Geparkt wird wild durcheinander, Citroëns und Besucherfahrzeuge.
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Es hat die ganze Nacht geregnet und wir sind mit unseren Gummistiefeln gut ausgerüstet. Im Laufe des Tages hellt es aber auf, der Boden trocknet ab und an kritischen Stellen wird mit einem Schaufellader Sand verteilt. Es ist feucht-warm.

Als erstes zieht es uns zum Ersatzteilmarkt. Ich brauche einen Scheibenwischermotor, weil dieser gestern beim sintflutartigen Regen auf der Autobahn den Geist aufgegeben hat (Zahnrad mit fehlenden Zähnen im Getriebe). Wie durch einen Zufall finde ich genau den gleichen Marchal Scheibenwischermotor mit 6 Volt Spannung, den ich am Abend nur noch zu tauschen brauche. Toll. Wir kaufen auch noch einen Tankgeber für den Benzintank meines 15-Six und weitere Kleinigkeiten.

Das Angebot des Marktes erstreckt sich vorwiegend über 2 CV, DS und Traction. Auch ein GS Birotor zusammen mit einem Ersatzteilspender und diverse HY werden zum Kauf angeboten. Einige Zeit verbringen wir auch bei der SOS Garage und beobachten, was dort alles geschraubt wird.

Der zweite Teil des Marktes ist in einem grossen Zirkuszelt, für welches es aber heute nicht mehr reicht. Nach einem Bier im Sonnenschein fahren wir zurück zum Hotel und duschen uns für das Galadinner heute Abend.

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Ab 19.00 Uhr gibt es Aperitif im 2.Stock unseres Hotels und ab 20.00 wird der Saal eröffnet. Dieser ist stilvoll dekoriert und es stehen runde Tische à je acht Gedecke im Raum. Udo Kenkel hat aus unseren alten Kalenderbildern (Aquarelle von Franz Stucki) Tischsets gemacht, das sieht alles wirklich super aus. Es sind schliesslich 71 Personen anwesend.
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Es gibt eine klare Suppe mit Huhn, dann ein Antipastabuffet, danach ein Hauptspeisenbuffet mit Fleisch und Fisch und zum Schluss ein Dessertbuffet. Dazu weissen und roten Wein, Mineralwasser oder Hahnenwasser.

Im Namen der Teilnehmer dankt Silvia Jutz den Organisatoren. Fritz Müller verteilt Geschenke an Udo Kenkel und das Reisebüro Koch. Vielen herzlichen Dank allen, die mitgekommen sind und für uns so schöne Sachen ausgesucht haben. Es hat auch uns Spass gemacht.


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          Reisebericht vom Samstag, dem 13.08.2016


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Bericht von Hans Georg Koch

Nach dem üppigen Buffet gestern Abend hat es heute bis 10.00 Uhr gedauert, bis wir erwacht sind. Schnell unter die Dusche und dann zum Frühstück. Gegen Mittag sind wir dann auf dem Parkplatz des ICCCRs eingetroffen und haben schon die ersten Kuriositäten auf dem Parkplatz entdeckt.

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Die Fahrzeuge wurden heute etwas geordneter parkiert, aber nicht so konsequent, wie wir uns dies als Schweizer vorstellen würden.
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Danach stand das grosse Zelt mit dem Rest des Ersatzteilmarktes und einer kleinen Citroën Ausstellung auf dem Programm. Leider konnte ich die gesuchten Gummiteile und einen neuen Tankdeckel nicht finden. Tankdeckel hatte es genug, aber alle hatten mehr Rost als mein eigener.

Weiter ging es auf den Flaminio-Bertoni-Platz wo alle Verpflegungsstände aufgestellt sind und von dort direkt zu den Verkaufsständen und Clubzelten dahinter.

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Sehr spannend waren drei Citroën Kégresse und deren Besitzer, die mit ihrer historischen Campingausrüstung darum herum sassen. Der SM Club zeigte einen SM-Motor auf einem Prüfstand und der wahrscheinlich längste und auch der kürzeste 2CV waren ebenfalls zu sehen.
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Danach besuchten wir das „Kasteel Middachten“ wo gerade ein C6 Club sein Treffen abhielt. Das Wasserschloss steht in einem Seerosenteich und ist nur über zwei Brücken zu erreichen.
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Nach einer verdienten Glacé befanden wir uns schliesslich wieder auf dem Ersatzteilmarkt und bewegten uns langsam zurück zum Parkplatz. Beim Eingang studierten wir noch einen Anschlag, dass alle angemeldeten Autos zum Concours d’élégance zugelassen worden seien, also auch unser Cabriolet. Es wird spannend, ob das morgen auch klappen wird.


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          Reisebericht vom Sonntag, dem 14.08.2016


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Bericht von Hans Georg Koch

Der letzte Tag des ICCCRs begann um 10.00 Uhr mit dem Concours d’Elegance. Man konnte sich für diesen Wettbewerb online anmelden und aus den Anmeldungen wurden von der Organisation 100 Teilnehmer ausgewählt.

Wir hatten Glück bei diesen 100 dabei zu sein und wurden direkt auf die André Lefèbvrelaan eingewiesen, wo alle Autos sauber nebeneinander aufgestellt wurden. Wir befanden uns schliesslich inmitten noch älterer Modelle.

Jedes Auto erhielt einen Zettel auf welchem man die Punkte der Zuschauerbewertung sammeln konnte.

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Am Anfang war nicht viel los, aber zwischen 11 und 12 Uhr trudelten die Besucher in Massen ein, so dass man zwischendurch vor lauter Leuten die Autos kaum mehr sehen konnte.

Die 25 Autos mit der besten Publikumsbewertung kamen danach in die Endausscheidung und Bewertung durch eine Jury.

Spannend war für mich die Unterhaltung mit den Besuchern. Einige waren richtige Experten und bemängelten die Punkte, die an meinem Auto nicht genau der Originalität entsprachen, andere interessierte mehr die Geschichten des Cabriolets und die Dritten bestaunten die Accessoires und fragten sich, wo das Verdeck wohl versorgt sei.

Weil wir in der ersten Stunde noch überhaupt keinen Publikumspunkt erhalten hatte, begann ich, vor allem die Kinder und die Damen zu fragen, ob sie sich einmal für eine Foto ins Cabriolet setzen möchten. Das führte dann dazu, dass doch einige Punkte aus dem Publikum aufgeklebt wurden. Die restlichen erhielt ich dank der treuen Unterstützung unserer Clubmitglieder, die jeder einen Punkt erhielten, wenn man sich bei der Jury registrierte, leider wussten das nicht alle Zuschauer, von denen bekamen wir aber sonst viel anerkennende Worte zu hören und glänzende Äuglein zu sehen. Am Schluss hatten wir doch 12 Punkte zusammen, was für die Endausscheidung der besten 25 reichte.

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Jetzt musste Auto für Auto bei der Jury auf ein Podest fahren, wo man von einem Conférencier interviewt wurde und verschiedene Fragen zum Auto und dessen Geschichte live beantworten musste. Wir wurden von Fotografen umringt und ich glaube, dass tausende von Fotos gemacht wurden, wie wir mit unseren weissen Cabrioletkappen und den Windschutzbrillen im Auto sassen.
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Danach konnte man auf das Event-Terrain fahren, wo die Fahrzeuge noch bis 16.00 für das Publikum ausgestellt wurden. Es wurden zwei Preise vergeben: Der Publikumspreis, der an eine „Traction-Kutsche“ mit einem 1-cheval Antrieb ging ……
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...und der Jurypreis, der an eine unrestaurierte P17D Kégresse vergeben wurde, die einem Verein von vier Besitzern gehörte, damit hatten vier Enthusiasten einen ersten Preis gewonnen!
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Ich muss jedoch bemerken, dass es einige andere ausserordentlich gute Objekte gabt hat, die ebenfalls einen Preis verdient hätten.

Wir setzten uns dann zu einer Flasche Weisswein zusammen, die unser Pechvogel Hans Berchtold spendierte und fanden uns beim Nachtessen im Restaurant „de Luchte“ an der N348 wieder, wo wir den Abend ausklingen liessen.


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Bericht von Sylvia Jutz

Heute ist schon der sechste Tag unserer ICCCR-Reise. Nach dem Frühstück haben sich einige Paare von der grossen ICCCR-Familie verabschiedet da sie weiter nach Norden, Süden, Osten oder Westen fahren.
So haben sich auch Udo und Kathrin Kenkel verabschiedet. Lieber Udo und Katrin nochmals herzlichen Dank für das Organisieren und das Hotel Duiven ist wirklich ein Hit - in jeder Hinsicht!

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Mit vier Tractions und zehn Personen machten wir uns heute auf die Tour durch de Achterhoek.
Beim ersten Halt in the Gallery Classic und Sportscars leuchten die Augen unserer Männer. Bei ca 280 Fahrzeugen in der Ausstellung und nochmals ca 250 "im Keller" die man nicht besichtigen konnte, findet man praktisch alle Marken und Modelle, mit dem nötigen Kleingeld kann man das Fahrzeug gleich mitnehmen.


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Leider war die Fahrt mit der Fähre sehr kurz, dafür waren wir schnell in Bronkhorst.
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Das wunderschöne Städtchen wurde im gestrigen Blogg beschrieben. Da unsere Männer schweren Herzens kein Auto gekauft haben, hat es für ein schönes Schmuckstück für uns Frauen gereicht. Bei der Windmühle in De Zwiepse genossen wir einen feinen Espresso mit Apfelkuchen damit wir gestärkt ins Hotel retour fahren können um zu packen. Morgen gehts für die Gruppe Richtung Heimat. Ruedi und Sylvia wünschen Allen eine problemlose Heim- oder Weiterfahrt.
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Bericht von Roland Ledermann

Wir entschliessen uns, heute im Veluwezoom Park Velos zu mieten. Marlies, Vreni und Aldo haben uns gestern gluschtig gemacht. Zudem freuen wir uns auf einen „bewegten“ Tag.- Auf der Zufahrt überholen uns Patty und Hans Georg. Sie fahren an den Concours d’élégance. Viel Vergnügen und viel Erfolg. In Gedanken begleiten wir die beiden mit ihrem wunderschönen Cabriolet! Natürlich denken wir auch an alle, die bereits auf anderen Wegen unterwegs sind und an die Daheimgebliebenen. Um zehn Uhr übernehmen wir die Fahrräder. Normale, keine E-Bikes.

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Wir fahren vorbei an wunderschönen, violetten Heidefeldern, an Pferdekoppeln und Schafherden, durch romantische Wälder und Täler. In Dieren fahren wir an die Ijssel und folgen dem Flussverlauf.
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Gepflegte Gärten und schöne, kleinere und grössere belebte Orte liegen an unserem Weg.
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Zweimal überqueren wir mit einer Fähre das Wasser. Zuerst einen Arm des Rhederlaag und etwas später die Ijssel.
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Es bilden sich recht lange Warteschlangen für auf die Fähre. Es ist aber auch ein Erlebnis!
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Bevor wir in den Park zurückfahren, machen wir noch einen kurzen Abstecher nach Middachten auf das Gelände des ICCCR und sagen adieu. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Patty und Hans Georg für die grossartige Organisation! Also das Velofahren ist nicht ganz ohne. Man muss sich auf die Wege konzentrieren. Immer wieder werden wir überholt und überholen selber auch. Die Velowege sind sehr dicht befahren. Sie haben uns an viele schöne Orte geführt. Wir haben den Tag bei überaus angenehmen Wetterbedingungen richtig geniessen können.


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          Reisebericht vom Montag, dem 15.08.2016


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Bericht von Fritz Müller

Rückreise von Duiven nach Hanuau mit Besuch der Klassikstadt Frankfurt

Abfahrt aus der Garage des tollen Hotels in Duiven

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Glücklicherweise ist heute Maria Himmelfahrt, also ein Feiertag, wo doch einige Lastwagenfahrer nicht arbeiten müssen. Zügig fahren wir also in Richtung Naafs Häuschen zum Mittagessen.
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Anschliessend wurden unsere Traction mit frischem Getränk versorgt und weiter ging es flott in Richtung Franfurt. Dabei sind wir beim Flughafen Frankfurt sehr direkt vorbei gefahren, die Verkehrsdichte nahm entsprechend zu!
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Die Fahrt durch die Grossstadt Frankfuhrt stellte unsere Fahrer und Autos schon auf eine grössere Probe, denn die Grossstädter sind sich im Abendverkehr nicht gewohnt, von alten Autos behindert zu werden.

Etwas erleichtert haben wir wieder alle erwarteten Teilnehmer des CTAC auf dem Spezialparkplatz auf dem Innenhof der Klassikstadt angetroffen.

Der Direktor liess eigens den mittleren Parkplatz mit feinem Split zudecken, damit nachher bei der Entfernung des Splits auch unsere kleinen schwarzen Tropfen der Traction entsorgt würden. – Dä Maa chunnt druus!!!

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Die Klassikstadt befindet sich in einem riesigen Fabrikgebäude aus dem Jahre 1910 – ursprünglich gebaut für die Landmaschinenfabrik Mayfarth. Die Fabrikanlage beeindruckt durch die komplett erhaltene historische Backsteinfassade mit wunderschönen Bogenfenstern. Gemeinsam mit großzügigen Außenanlage und der Grünfläche bildet das Areal von ca. 20.000 qm ein eindrucksvolles Ensemble.

Der Gebäudekomplex besteht seit 100 Jahren und hat zwei Kriege unbeschadet überstanden. Er hat verschiedensten Zwecken gedient: von der Landmaschinenproduktion zur Bundesdruckerei von 50 DM-Scheinen bis hin zur Lagerung von Uniformen des Bundeszolls.

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Erfreut waren wir über den Besuch von Pia und Sepp Burri. Die beiden sind uns entgegengereist und haben uns mit einem von ihnen offerierten Apéro überrascht!
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Im Fabrikgebäude sind heute verschiedene Geschäfte rund um die Oldtimer-Szene verankert.Man kann es etwa vergleichen mit einem Meilenwerk.
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Am Abend, kurz vor der Weiterfahrt ins Hotel ANNA in Hanau, war eine schöne Illumination dieses alten Gebäudes zu sehen. Ein stimmungsvoller Abend liessen wir bei einem Bierchen im Garten des Hotels ausklingen.
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          Reisebericht vom Dienstag, dem 16.08.2016


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Bericht von Hans Georg Koch

So träumen die Tractions!

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Der Rest der Reise ist schnell erzählt. Wir haben im Hotel Anna an der Stadtmauer gut geschlafen und wurden auch exzellent betreut von Frau Reuss, Frau Hoyer und Herrn Toedtli, der ebenfalls eine Traction besitzt. Das charmante Hotel entsprach exakt dem individualistischen Geist unserer Teilnehmer. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet bei dem es zum Lachs auch noch Meerrettichschaum gab (sonst auf dieser Reise noch nie gehabt), führte bei meiner persönlichen Bewertung zur Höchstnote.
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Nach einer herzlichen Verabschiedung wählten verschiedene Gruppen ihre eigenen Routen zum Mittagshalt, zurück zum Aulachhof in Muggensturm. Die vorausgesagten Staus am Frankfurter Kreuz haben wir auf der 4. Spur umfahren und uns dann mit Vollgas auf der A5 / E35 Richtung Heimat bewegt.
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Aufgrund der verschiedenen individuellen Routen trafen die Gruppen eher später ein, als geplant. Die im Roadbook publizierte Strecke ist aber trotz allem die schnellste gewesen!

Familie Drützler empfing uns wieder mit einem Salatbuffet und Krustenbraten, Schweinsrollbraten und Spanferkel, letzteres speziell für Josef Burri, der dieses Menu noch nicht geniessen durfte. Nach einer gemütlichen Mittagsrunde in der Partyscheune verabschiedeten wir uns ein letztes Mal. Jedes Team ging wieder getrennte Wege, einige durch den Schwarzwald Richtung Zürich und Ostschweiz, die anderen eher über Basel in die Zentral- und Westschweiz.

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Zusammen haben wir eine tolle Reise erlebt, haben einander näher kennengelernt, aufeinander Rücksicht genommen und einander in vielen Situationen helfen können. Das wiederspiegelt den Sinn und Geist unseres Clublebens im Traction Avant Club Schweiz.

Das 17. ICCCR wird im Jahr 2020 in Torun in Polen stattfinden!


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          Reisebericht vom Mittwoch, dem 17.08.2016


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Dankesworte von Sylvia Jutz

Liebe Citroën-Familie

Wönd ihr mit euem Citroën e grossi Fahrt unterneh und wüssed nöd wohi - denn meldet eu ungeniert im Reisebüro Koch in Grosswange.
Spezialisiert für ICCCR's und Reise i die gross Welt.
I chan eu säge, dReiseunterlage ähhhh uf guet Neu-Deutsch: Roadbook sind fantastisch und im Detail beschriebe. I weiss zwor nöd, wenn de Hans-Georg und Pätty das mached - aber i de Nacht loht sich glaub guet schaffe. En chline Tipp - lueged snöchstmol uf Versende-Ziit wenn ihr es Mail vom HGK überchömed. Jetzt chund aber no sBest: Hend ihr e Panne, denn hilft eu de Hans-Georg ohni Murre, nimmt de
Schrubezieher,
Gabelschlüssel
Hammer
Nuss
Rätsche
Zange
Stift
Zündkerzenschlüssel
Rohrzange
Lampe
Schleifpapier
Putzlapppe
oder gär e Benzinpumpe und en Zündverteiler us sim Doktorkoffer und eue Oldi lauft nochher viel besser als vorher!! Stimmts?

I dem Zämehang dank ich au am Assistenzarzt Fritz Müller. Ihr sind es super Chirurgeteam. Aber gelled, was isch scho es Team ohni Fraue wie Pätty und Trudy wo wartet und helfed, seis au im strömende Rege.

Liebi Pätty und Hansgeorg – im Name vo allne Citroeniste dank ich eu vo ganzem Herze für euer Engagement, d Liebi zum Detail und Fründschaft. Dank eu wird das 16. ICCCR unvergesslich bliebe.

Sylvia Jutz


rudolf@weber-gubser.ch