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13. Juli 2003 - ein Glückstag? Erfahrungen eines Greenhorns Vergleiche dazu auch die Reaktion eines Lesers aus Holland zum Thema Ueberdruckventil |
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Die Anregung
zur Veröffentlichung des Beitrags an dieser Stelle stammt von Daniel
Eberli. Der Grund jedoch, der liegt bei mir. Um was es genau geht, erfährt
die geneigte Leserschaft nachfolgend: An diesem besagten 13. Juli, es war ein herrlicher Sonntag, unternahm ich mit Grisette (das ist meine graue TA 11BL, Baujahr 1947) eine kleine Baselbiet-Rundfahrt von Olten nach Wenslingen, Kienberg und Salhöhe. Es ist eine etwas hügelige Strecke von beson-derem landschaftlichem Reiz. Eingedenk des heissen Juliwetters und der Topographie hatte ich stets ein Auge auf die Kühlwassertemperaturanzeige. Diese pendelte munter immer so zwischen 80 und 100°C, was mir als vernünftig erschien. Auf dem Pass Salhöhe angekommen, gönne ich mir und Grisette eine kleine Verschnaufpause. Bevor ich mich jedoch zum Gasthaus begab, bemerkte ich, dass von unter der Motorhaube irgend ein leises Zischen zu vernehmen war. Ich öffnete vorsichtshalber beide Seitenbleche, damit sich der Motor dadurch besser abkühlen konnte. Auch bei näherem Hinsehen konnte ich nichts Verdächtiges feststellen. Etwa eine halbe Stunde später ging es an die Talfahrt über Erlinsbach nach Aarau. Während dieser Fahrt sank die Kühlwassertemperatur kontinuierlich, bis sie schliesslich bei 40°C stehenblieb, also am Tiefpunkt. Und das war in Aarau der Fall. Hier hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass etwas nicht koscher sei. In Schönenwerd - ca.5 km von Aarau entfernt - brachte ich Grisette mit dampfendem und übelriechendem Motorraum vor dem Gemeindehaus zum Stillstand. |
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| Telefon
am meine Frau, dass es etwas später werde und so... Ich liess den Motor
etwas auskühlen und öffnete dann vorsichtig den Kühlerdeckel.
Danach goss ich sage und schreibe beinahe 3,5l Wasser nach. Nach einem Stossgebet
startete ich den Motor (um das Kühlwasser umzuwälzen) und ...
der lief, wie nichts gewesen wäre. In Begleitung meiner Frau trat ich
etwa eine Stunde später die Heimfahrt nach Olten an. Ich war für
jede Baustelle dankbar, in welcher maximal 40 km gefahren werden durfte... Anderntags untersuchte ich Grisette auf Herz und Nieren: der Motor springt beim ersten Mal wie gewöhnlich an, kein Wasser im Öl, keine weisse Rauchfahne, die auf eine durch-gebrannte Zylinderkopfdichtung weisen würde, kein übler Geruch. Testfahrt von ca. 10 km ohne das geringste Irgendetwas. Absolut nichts, was auf irgend einen Schaden hindeuten könnte...Haben wir (Grisette und ich) einfach Glück gehabt? Doch das wäre nur ein Teil des Mysteriums. Die andere Frage lautet: Wie können sich fast 3,5l Kühlwasser einfach so spurlos verabschieden? |
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Mit Erlaubnis von Daniel Eberli sei hier seine kennerische Sicht der Dinge wie folgt zusammengefasst:
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Was kann man dagegen tun?
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Uebrigens: Ja, man kann an einem 13. Glück haben...! In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüssen an die ganze Tractionfamilie Thomas C.
Jakob, das Greenhorn |
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