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Bremsen und deren Nebenwirkungen
Verbesserung der Bremskraft dank Stahlflex-Bremsleitungen
Beni Stumm
   

Die Bremsanlage unserer Tractions sind, gemessen an derer der damaligen Konkurrenz, sehr wirkungsvoll, jedoch mit heutigen nicht mehr gleichzusetzen. Dies mag nicht nur am Trommelbremssystem liegen, sondern begründet sich auch damit, dass die damals verwendeten Bremsbeläge wegen des Asbestanteils einen höheren Reibwert aufwiesen. Nun gibt es heute zum Glück in Europa keine asbesthaltigen Bremsbeläge mehr, was aber auf der anderen Seite die Bremsleistung unserer Tractions erheblich mindert.

Dieser Umstand erschwert uns heute im Verkehr ein unfallfreies Fortkommen, besonders in der Stadt. Wo man früher bei Orange an der Ampel noch schnell beschleunigte und dies auch in der Fahrschule noch gelehrt bekam, sollte heute beim „orange/rot vor grün-System“ um der Unfallvermeidung bereits bei orange gebremst werden. Jeder Oldtimerfahrer verlangsamt heute selbst bei grün seine Geschwindigkeit, da die Orangephase bei 50 Km/h kaum mehr reicht, um ohne Vollbremsung anzuhalten. Fussgänger kennen im Allgemeinen die Anhaltewege von Oldies ebenfalls kaum – auch für diese alltäglichen Situationen brauchen wir jeden Meter Bremsweg, den wir einsparen können.

Wenn wir auf das Bremspedal treten, drückt ein Kolben im Hauptbremszylinder die Bremsflüssigkeit in die Leitungen zu den einzelnen Radbremszylindern. Auf diesem Weg der Kraftübertragung, geht ein Teil unserer Bremskraft verloren. Alles was auf dem Weg zur Bremsfläche in der Trommel nachgiebig ist, kostet uns zusätzlich Bremskraft: Schuhsohlen, Pedalgummi, Bremsleitungen und selbst die Bremsflüssigkeit selber lässt sich etwas komprimieren und lässt Bremsenergie verpuffen. Ein absolut vermeidbarer „Bremsenergieverschwender“ ist der Gummibremsschlauch von der starren Metallbremsleitung an der Karrosserie zu den einzelnen Radbremszylindern.

Die Lösung: Stahlflex – Bremsleitungen

Die Stahlflex – Bremsleitungen bestehen aus einem PTFE Teflonschlauch, ummantelt mit einem Edelstahlgeflecht. Diese Bremsleitungen haben wie Vollmetallleitungen keine Nachgiebigkeit und lassen somit keine Bremskraft verpuffen. Das spürbare Resultat ist eine deutlich verbesserte Bremsleistung an allen vier Rädern. Als weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil ist die unbeschränkte Lebensdauer und die Sicherheit, niemals wegen einer vergammelten Gummileitung ins Leere treten zu müssen.
Selbst moderne Bremsanlagen erfahren eine höhere Bremsleistung und ein klarer definierbarer Bremsdruckpunkt, was besonders bei Motorrädern auffällig und wichtig ist. Ich habe bereits einige Bremsanlagen moderner Autos und Motorrädern mit Stahlflex – Leitungen ausgerüstet. Sämtliche Ergebnisse sind äusserst positiv.

Nun - warum wird man sich fragen, rüstet der Fahrzeughersteller seine Fahrzeuge nicht ab Werk damit aus, wenn sie doch so gut sind? Es ist ganz einfach eine ökonomische Frage. In der Anschaffung sind sie etwas teurer und – sie brauchen nie mehr ersetzt zu werden. Beides gute Gründe, weshalb sie, ausser bei teuren Sportwagen, nicht ab Werk verbaut sind. Aus selbigem Grund werden sie auch in Servicegaragen selten angeboten.

Die Firma Fischer – Hydraulik GmbH in Deutschland hat mir nun Stahlflexbremsleitungen von höchster Qualität und hervorragenden Eigenschaften mit Originalanschlüssen der Tractions hergestellt.
Sie entsprechen der strengen US Norm FMVSS 106 und werden einzeln auf Druck und Dichtheit geprüft. Sie werden wahlweise mit oder ohne Gummihülle geliefert.

Für Fragen und Informationen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Kompletter Satz mit Dichtringen Perfekte Originalanschlüsse der Traction
Hinterer, kurzer Bremsschlauch Vorderer Bremsschlauch mit Gummihülle
gesehen am Klausen-Memorial