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Demontage der hinteren Bremsen
Bericht und Fotos: Peter Kömpf
Ein Teilnehmer von Daniel Eberlis Reparaturkurs sendet uns folgende Ergänzung zum Ausbau der hinteren Bremstrommel und der Rückholfeder der Bremsbacken

Die Überwurfmuttern (1) haben auf beiden Seiten ein Rechtsgewinde. Die Schlüsselweite sollte 38 mm sein, bei mir ist sie 39 mm. Einen Schlüssel 39 mm gibt es nicht. Also bleibt in Normalfall die Wasserpumpenzange. Diese hinterlässt jedoch sehr hässliche Spuren, daher habe ich mir einen 39 mm Schlüssel hierzu aus Flachmaterial geschweißt. Mit ca. 30 cm Hebelarm je Seite ist das Öffnen der Überwurfmuttern ein Kinderspiel und es bleibt auch alles ordentlich.

Zum Gegenhalten habe ich mir ein Alu-Vierkantrohr (2) mit Eisenkern (Vollmaterial) hergestellt, um die Gewinde an den Gewindebolzenbolzen nicht zu vergammeln.

Die Bremstrommel kann man durch Entfernen des Splints (3) und lösen der
Mutter (4) leicht lösen. Dahinter ist eine ca. 2 mm Scheibe (5) mit einer Nase, die in einer Nut an der Bolzenstange gegen Verdrehen gesichert ist. Diese bildet die Anlauf-Schulter für die Bremstrommel. Die Mutter soll bei der Montage (insbesondere wenn neue Lager eingebaut wurden) mit 30 Nm angezogen werden. Dann lösen, bis eine Splintbohrung passt. Das erklärt auch warum die Mutter manchmal nur handfest vor dem Öffnen ist.

Um nicht die teure Zange für die Feder zwischen den Bremsbacken kaufen zu müssen, habe ich einen einfachen Spanngurt um die Bremsbeläge gespannt.
Dann kann man, da sich nichts mehr bewegen kann mit etwas Geschick mit einer einfachen Spitzzange (die jeder Bastler hat) die Feder aus- und auch wieder einhängen.

 

 

Ich hoffe, die Infos helfen Euch.
Instandhaltung, Pflege und Wartung der Bremszylinder, wie von Daniel beschrieben.
Grüße von Peter