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Reanimation eines AC4F Pickup Teil 1
(Plateau Ridellé/Camionette)
Hansueli Streit
   
 
Im Herbst 2007 begannen ich und mein Sohn Benjamin mit der Restaurierung.
Der AC4F unterscheidet sich äusserlich vom AC4, dass es fünf statt vier Radnabenbolzen hat, d.h. es wurde Modellpflege gemacht, wie man heute sagen würde.
   
Zuerst mussten wir das Auto komplett zerlegen, d.h. Motor und Getriebe ausbauen.
   
 
   
 
   
Anschliessend wurden Vorder- und Hinterachse abgebaut und mittels Heisswasser-Hochdruck gereinigt.Danach musste das Chassis gründlich entrostet und diverse Schweissarbeiten ausgeführt werden.
   
 
   
 
   
Dann begannen wir die Vorderachse instand zu stellen. Die Achsschenkelbolzen und Büchsen waren total verschlissen, die Radlager ebenfalls.
   
 
   
Selbst die Bremswelle der Backenbremse sowie deren Büchsen musste ich aufarbeiten.
   
Erwähnenswert ist sicherlich, dass vorne Radlager von der Firma Timken aus den USA eingebaut waren.  Sie sind im Zollsystem gefertigt und in Kegelrollenbauweise ausgeführt.
   
Die Hinterachse, deren Instandstellung eine Herausforderung war, musste ich total revidieren, da ich beim Drehen der Kardanwelle enorm viel toten Weg hatte.
   
 
   
So habe ich neue Lager eingebaut.
   
Pignon-Welle
   
Allerdings musste ich Massänderungen vornehmen, da die Breite der Lager nicht mehr lieferbar war.
   
Die Timkenlager am Tellerrad waren noch gut, so dass ich sie wieder verwenden konnte und eine Spielkorrektur vornahm.
   
 
   
Auf die Achswellen habe ich neue Lager mit Dichtungen montiert, so dass kein
nachfetten nötig ist
kein und überschüssiges  Fett in die Bremsen gelangen kann.
   
Einige Radnabenbolzen musste ich ebenfalls anfertigen.
   
 
   

   
Die Achse hat noch angepasste Bremsbeläge bekommen, so dass ich glaube, nie mehr daran arbeiten zu dürfen!
   
 
   
Weiter zum Teil 2  
Vergleiche auch mein Bericht "Wiederbelebung einer AC 4"