Urlaub 2001 - Berge, Wasser, bayrischer und schwäbischer Barock oder 1'775 km mit "Jean-Marie" on-tour von Salzburg nach Lörrach
Uwe Rompalski

14.09.01 - 147 km


16:00 Uhr, Start in Soltau nach Hildesheim zur Verladung auf den Autoreisezug mit Ziel Salzburg

15.09.01 - 166 km
08:03 Uhr, Ankunft mit dem Autoreisezug in Salzburg (424 m), kleine Stadtrundfahrt, Mirabellplatz, Marktplatz mit Mozarts Wohnhaus, Staatsbrücke, Ferdinand-Hanusch-Platz, Bürgerspitalgasse, Hofstallgasse, Universitätsplatz, Münzgasse, Griesgasse und weiter über den Rudolfskai, der Salzach aufwärts folgend nach Markt Schellenberg (500 m) und dann mit 14 % Steigung nach Au. Die dann mit 13 % Steigung folgende Rossfeldhöhenringstrasse wurde im 2. Gang gemeistert, aber wo war das Bergpanorama ?
Je höher wir kamen, desto schlechter wurde die Sicht, bis wir uns auf 1.604 m Seehöhe voll in den Wolken befanden. Anschließend ging es dann hinunter nach Berchtesgaden (573 m) und zum Königssee (602 m). Auf der Deutschen Alpenstraße über den Schwarzbachwachtsattel (12 % und 868 m) ging die Reise nach Bad Reichenhall (468 m), um dann weiter über Schneizlreuth (600m), den Engpaß (12 % und 708 m) nach Ruhpolding (685 m) zu gelangen.
Die nächsten 25 km nach Reit im Winkel (695 m) auf der B 305 fahrend, vorbei am Förchen-, Löder-, Mitter-, Weitsee zum Seegatterl (763 m), durch das Schwarzlofertal, hinab nach Kössen / Tirol (568 m), durch den Ort Walchsee (658 m), am Walchsee entlang, durch Oberaudorf zum Ziel, dem Hotel Alpenhof in Niederaudorf (476 m). Diesen erlebnisreichen Tag in der herrlichen Berglandschaft mit all ihren "Höhen und Tiefen" und wunderschönen Ausblicken ließen wir bei einem guten Tropfen Rotwein ausklingen.
16.09.01 - 171 km
Im Regen 70 km das Inntal aufwärts über Kufstein (499 m), Wörgl (513 m), Rattenberg (514 m), Brixlegg (584 m) nach Jenbach (562 m). Hier am Bahnhof der Zillertalbahn war der Treffpunkt zur "14. Sternfahrt Zillertal" des Oldtimer-Stammtisches-Innsbruck unter der Leitung von Oldtimerfreund Johann Mentil. Die Omnibusgarage der Zillertalbahn war zum Startbüro mit Anmeldung, Frühstücks- und Verpflegungsstation (sehr reichlich) und Durchführung des 1. "Bewerbs" - eine Aufgabe zum Punktesammeln - erklärt worden. Vor und in der Halle herrschte - trotz des nicht optimalen Wetters - die bei Oldtimern sprichwörtliche "gute Stimmung".
Nur dem Vierbeiner "Macho" schien das Ansinnen der Umstehenden - deutlich erkennbar an seinem Gesichtsausdruck - er solle doch einmal im Messerschmidt-Kabinenroller (IL 5 DRA) Probesitzen, nicht zu gefallen. Was letztlich auch absolut nicht verwunderlich ist, denn "Macho" wird bei derartigen Gelegenheiten im "Daimler Straight Eight", Limousine Bauj. 1934, (KLE 275/I 3941 A) von seinem Herrchen und Frauchen ausgefahren. Als Chauffeur fungieren dann das Herrchen Helmut - Heli genannt - und Frauchen als Beifahrerin auf den offenen Sitzen hinter der Windschutzscheibe - es handelt sich nämlich noch nicht um eine sog. Innenlenkerlimousine - während der Herr "Macho" im geschlossenen Fond Platz nimmt, wo ihm dabei alle 4 Sitze zur Verfügung stehen. Aus gut informierter Quelle war noch zu erfahren, dass Oldtimerfreund "Heli" zwecks der notwendigen Abhärtung für den offenen Arbeitsplatz des Chauffeurs erst ab einer Mindestschneehöhe von 100 Zentimetern und entsprechender Minustemperatur Socken trägt.
Vor dem offiziellen Start zur Ausfahrt um 10:30 Uhr wurden die Beifahrer/-innen zum Einsteigen in den Nostalgiezug der Zillertalbahn aufgefordert, der heute wegen der besonderen Länge mit 2 Lokomotiven in Doppeltraktion bespannt war. Zug und Oldtimerkarawane setzen sich gleichzeitig in Richtung Zillertal in Bewegung.
In Strass (522 m) kam es trotz grüner Verkehrsampel zum Stau, denn mit mächtiger Dampfentwicklung und unter großer Anstrengung der beiden Lokomotiven setzte sich der Zug im Bahnhof in Bewegung und kreuzte die Straße.
Wir begleiteten ihn dann mit unseren Fahrzeugen auf kleinen Nebenstraßen, dem frisch restaurierten Mercedes-Bus, 309 D, mit 50 PS, Bauj. 1966 der Zillertalbahn das Zillertal aufwärts folgend. Es musste immer wieder ein kurzer Stop eingelegt werden, um den Zug nachkommen zu lassen.

In Zell am Ziller (580 m) erwarteten wir unsere Eisenbahnfahrer, für sie hieß es aussteigen, ihre nostalgische Dampfeisenbahnreise war hier zu Ende, der Zug fuhr unter entsprechender Dampf- und Rauchentwicklung weiter, das Zillertal hinauf. Nach all diesen vormittäglichen Erlebnissen war es nun Zeit für eine leibliche Stärkung.

Weiter fuhr die Karawane nach Schwendau (600 m) zum "Neuwirt" in die "Reme" (= Remise / bekannt als Kulturscheune). Nach dem Mittagessen - einem "Zillertaler-Bauernschmaus" ( alles was Keller und Küche nur bieten konnten war aufgefahren ) - wurde der 2. Bewerb, die Bewegung musste sein und wurde von allen Teilnehmern als Wohltat empfunden, zum Spaß und Gaudi aller durchgeführt.
Draußen wechselten sich Regenschauer und Sonnenschein ab, es wurde kälter und die Schneegrenze fiel auf 1.200 m, so dass die Gipfel über dem Zillertal weiße Kappen bekamen. Gestärkt und bei bester Stimmung zog der Oldtimertross weiter nach Mayrhofen (630 m) zur Schausennerei, wo allen die Verwandlung von Almenmilch zu fertigen Milchprodukten anschaulich bei laufender Produktion vorgeführt wurde, auch war die Möglichkeit gegeben, den würzigen Geruch von Almheu, Ursache des exquisiten Geschmacks von Almkäse, zu erleben. In einem separaten Schaukasten für die Kinder wurde anschaulich dargestellt, wie die "Zillertaler Käsemäuse" für die Entstehung der Löcher im Käse sorgen!
Dann ging es wieder über Nebenstraßen zurück nach Strass zum Kaffeetrinken und zur Siegerehrung mit Live-Musik - es stand für jeden Teilnehmer ein Pokal bereit.
Zurück im Quartier in Niederaudorf endete dann dieser erlebnisreiche Tag mit Oldtimerfreunden anlässlich der 14. Sternfahrt Zillertal.
17.09.01 - 104 km
Für diesen Tag stand die Besichtigung des Königsschlosses "Herrenchiemsee" auf dem Programm. Von Niederaudorf ging es über den Wildbichlpass (748 m und 9 % Steigung) hinab im Tal der Prien über Aschau (615 m), Bernau (545 m) nach Prien (533 m), wo "Jean-Marie" pausieren durfte. Wir fuhren mit dem Originalzug von 1887, im zuschlagpflichtigen "Salonwagen" 1. Klasse, in 8 minütiger Fahrzeit zum Hafen nach Gstadt.
66 Jahre technischer Fortschritt werden deutlich sichtbar, wenn technisches Kulturgut, eine Tramlok ( die letzte noch im Einsatz befindliche ) aus dem Jahre 1887 und eine "moderne" Traction von 1953, nebeneinander stehen.
Zur Überfahrt über den Chiemsee zur Herreninsel mit dem Schloss "Herrenchiemsee" benutzten wir den Raddampfer "Ludwig Feßler", Bauj. 1926 (sein 75. Geburtstag wurde in diesem Jahr gewürdigt). Nach der Besichtigung des Königsschlosses verließen wir Prien in Richtung Bernau (545 m), Grassau (550 m), Unterwössen (555 m), Oberwössen (650 m), über den Maserer Pass (793 m) hinab nach Reit im Winkel (695 m) und weiter über Walchsee (660 m) wieder nach Niederaudorf (476 m).
18.09.01 - 169 km
Das Inntal lag in herrlichem Sonnenschein, für uns hieß es Abschied nehmen von unserem Quartier dem Alpenhof in Niederaudorf.
Wieder ging es auf schmaler Straße mit Steigungen von 13 und 20 % aufwärts, vorbei am "Feurigen Tatzelwurm" (764 m), zum Sudelfeld (1.097 m). Die umliegenden Gipfel - wie der Wendelstein - waren alle mit Schnee überzogen. Dann führte uns der Weg wieder hinab nach Bayrischzell (800 m), vorbei am und durch den Ort Schliersee ( 784 m), Hausham (766 m), Gmund am Tegernsee (740 m), Bad Wiessee (730 m), Kreuth (772 m), Wildbad Kreuth (828 m) hinauf zum Achenpass (941 m) und hinab zum Sylvensteinstausee (750 m). An diesem entlang nach Vorderriss (808 m), entgegen dem Lauf der jungen Isar ging es über die mautpflichtige (Forst-)Straße nach Wallgau (868 m) mit Ziel Mittenwald (913 m). Die westl. Karwendelspitze (2.385m) stellte bei strahlendem Sonnenschein und dem Neuschnee im oberen Gipfelbereich eine imposante Kulisse mit umwölkten Haupt dar.

Weiter ging es dem Tagesziel Oberammergau über Garmisch-Partenkirchen (707 m), das Loisachtal bis Oberau (659 m) hinab und mit 8 % Steigung über den Ettaler-Sattel (878 m), hinab nach Ettal (869 m) zum Tagesziel Oberammergau (837 m).
19.09.01 - 115 km
Nach einem morgendlichen Spaziergang durch das sonnige Oberammergau und dem selbstverständlichen Besuch einer Holzschnitzerwerkstatt (mit Geldumtausch (!)) wurden die 25 km zur Wies-Kirche über Saulgrub (885 m) unter die Räder genommen. Das Ammertal überquerten wir über die imposante "Echelsbacher"-Brücke um zur "Wies" (870 m) zu gelangen.
Zurück auf der gleichen Strecke ging es an Oberammergau vorbei zum Kloster Ettal. Nach der Besichtigung wurde selbstredend eine Flasche des berühmten Klosterliköres erworben und im Kofferraum von "Jean-Marie" verstaut.

Bei der anschließenden Weiterfahrt durch das Graßwangtal, den Ort Graßwang (850 m) passierend, erreichten wir das Königsschloss "Linderhof" (943 m) zwecks Besichtigung unter fachkundiger Führung. Danach ging es hinauf zum Ammersattel (1.082 m), hinab zum und entlang am Plansee (976 m), weiter hinab mit 14 % Gefälle nach Reutte (854 m), um dem Lauf des Lech's folgend das heutige Ziel, die alte Reichsstadt Füssen (803 m) zu erreichen.
20.09.01 - 23 km
Der Tag mit den wenigsten Kilometern Fahrstrecke lag vor uns. Aber erst einmal hatte die Suche nach einer Tankstelle höchste Priorität, seit dem letzten Tankstop und Gebirgsfahrt zeigte der Tacho ca. 475 km mehr an, der Durst von "Jean-Marie" war auch entsprechend groß, wie sich zeigte. Nach dem Tanken wurde auf dem Wochenmarkt nach frischen Vitaminen für Fahrer und Beifahrerin Ausschau gehalten.
Das Fotomotiv "Traction-Wochenmarkt-Altes Schloss" von Füssen mit der Gebirgskulisse im Hintergrund ergab sich ohne großes Arrangement. Für diesen Tag stand die Besichtigung der Königsschlösser "Neuschwanstein" und "Hohenschwangau", sowie der abendliche Besuch des Musicals "König Ludwig" auf dem Programm.
21.09.01 - 179 km
Der längste Fahrtag war angesagt. Start in Füssen vom Hotel "Sonne", einem alten "Herbergshaus" mit über 100-jähriger Tradition, das Lechtal aufwärts, über Pflach (839 m), Reutte (854 m), Weißenbach (887 m), Stanzach (940 m), Elmen (978 m), Häselgehr (1.003 m), Bach (1.066 m), Holzgau (1.075 m), Lechleiten (1.429 m) ging es bis nach Warth/Lech (1.494 m), dort Abzweig nach rechts und mit 9 % Steigung hinauf zum Hochtannberg-Pass (1.679 m), dem höchsten Punkt unserer Reise.
Hier zeigte sich welche Veränderungen sich im Laufe von 50 Jahren am Straßennetz auch hier oben ergeben haben. Bei Bergwanderungen vor 50 Jahren war dieser Gebirgsübergang nur zu Fuß oder mit Tragtieren, bestenfalls unter sehr erschwerten Bedingungen mit einem Allradfahrzeug ( Jeep ) passierbar, während es heute über eine erstklassig ausgebaute Gebirgstrasse geht, für deren Befahrung es allerdings 5 Tage zuvor Winterausrüstung bedurft hätte, wie die von den Schneepflügen erzeugten Schneeberge am Straßenrand bezeugten.
Hinab in den Bregenzerwald nach Vorarlberg ging es dann mit 14 % Gefälle nach Schröcken (1.269 m) ins Tal der Bregenzer Ach, weiter über Boden (872 m), Bezau (650 m), Andelsbuch (613 m), Egg (561 m), dann rechts nach Lingenau (687 m) abbiegend und wieder ging es über schmale Straßen aufwärts nach Krumbach (735 m), um über Doren (709 m) und 9 % Steigung hinauf nach Sulzberg (1.015 m) zu gelangen. Hier wurde im Gasthof Ochsen am Dorfplatz neben der Kirche - der Erbauer dieser in den letzten Jahren restaurierten Kirche war kein Geringerer als der Erbauer des Suezkanals, der Ingenieur Alois Negrelli, geb. am 25.01.1799, er nannte sich nach der Erhebung in den Adelsstand Ritter von Moldelk - für 3 Tage Quartier bezogen.
22.09.01 - 74 km
Vom Sulzberg - es herrschte Nebel, bzw. wir befanden uns in den Wolken - ging es hinab ins Rothachtal (478 m) um dann durch das Wirtatobel über Bregenz (396 m) zum Bodensee und weiter nach Lindau im Bodensee (400 m) zu gelangen. Leider fiel wieder viel Wasser vom Himmel, so dass der Stadtrundgang etwas feucht ausfiel. Zurück zum Sulzberg ging es über Sigmarzell (520 m), die imposante Serpentinenstrecke am Anfang der Deutschen Alpenstraße mit ihren 7 nummerierten Kehren den Rohrachberg hinauf nach Scheidegg (804 m) und hinab nach Weiler(-Simmerberg) (631 m), dann wieder hinauf auf den Sulzberg (1.015 m). Der Abend wurde im "Ochsen" bei fetziger, von Werner und dem Wirt "Ochsensepp" handgemachter Musik, das Tanzbein bis nach Mitternacht kräftig schwingend, verbracht.
23.09.01 - 53 km
Um 6:00 Uhr (!) war durch den ersten morgendlichen Glockenschlag der Kirchturmuhr und das anschließende Morgenläuten die Nachtruhe erst einmal beendet. Heute am Sonntag - es waren ja nur einige Besuche in Lindenberg und Weiler bei ehemaligen Schulkameraden vorgesehen - sich noch einmal umdrehen und noch 'ne Mütze voll Schlaf gönnen. 8:00 Uhr, erneutes, diesmal melodisches Wecken, die Sulzberger Trachtenkapelle zog mit klingendem Spiel durch den Ort zum
Pfarrhaus, um dem Ortsgeistlichen - Dekan Herbert Hehle - zu seinem 25 jährigen Arbeitsjubiläum hier auf dem Sulzberg ein Ständchen zu bringen und kräftig aufzuspielen.
24.09.01 - 72 km
Noch ein "Ruhetag" an den Plätzen meiner Schulzeit. Erst einmal ging es wieder vom Sulzberg hinab nach Bregenz, der Hauptstadt Vorarlbergs und Besichtigung ihrer Kleinodien. Die Rückfahrt führte dann wieder über den Rohrachberg und seinen 7 Kehren hinauf nach Lindenberg (762 m) um den früheren, 2x täglich zu Fuß zu bewältigen Schulweg von 4 km zum Gymnasium noch einmal im Auto zu erleben. Heute wurde der Rückweg nach der Schule gefahren, zuerst ging es in einer 280 m langen Steigung von über 20 % ( 1. Gang ) von 756 m auf 810 m Höhe hinauf und dann hinunter auf 620 m, um auf dem letzten Stück Weges im Talgrund wieder 11 m Höhe auf 631 m ü.NN. zu gewinnen; dieser Schulweg musste jeden Morgen in umgekehrter Richtung bewältigt werden. Feststellung nach 50 Jahren, mit der Traction geht es auf jeden Fall leichter (!) und ist nicht so anstrengend.
25.09.01 - 142 km
Abreise vom Sulzberg, über Bregenz-Lindau-Friedrichshafen ging es in die alte "Perle" am Bodensee, nach der Stadt Meersburg mit seinen 2 Schlössern und weiter zur "schwäbisch" barocken Wallfahrtskirche der "Birnau". Wieder zurück nach Meersburg und Überfahrt mit der Fähre nach Konstanz.
Von dort entlang am Bodensee/Untersee über Gottlieben, Ermatingen, Steckborn, Eschenz zum historischen Städtchen Stein am Rhein mit seinen prächtig bemalten Hausfassaden.  
26.09.01 - 78 km
Für diesen Tag stand der Besuch der Insel Mainau auf dem Programm, was bei strahlendem Sonnenschein ein besonderes Erlebnis darstellte.
27.09.01 - 155 km
Letzter Urlaubstag, bei strahlender Morgensonne Abfahrt von Stein am Rhein. Schnell noch ein Foto mit der auf Stein am Rhein herabblickenden Burg "Hohenklingen" und um dann dem Lauf des Rheines folgend nach Schaffhausen zum Rheinfall zu gelangen, linksrheinisch zum Schloss "Laufen". Anschließend durch Neuhausen hinab zum rechtsrheinischen Schloss "Wörth". Nun war Richtung Lörrach zum Verladeterminal des DB-Auto-Reiszuges angesagt. Einer alten Römerstraße folgend, entlang des Klingengraben's, über Lauchtingen, Tiengen bis nach Waldshut, von hier aus machten wir noch einen Abstecher hinauf in den Schwarzwald nach Waldkirch zu einem Bekannten auf einen Kaffee. Auf 7 km Länge war wieder einmal ein Höhenunterschied von 342 m zu überwinden. Da ja in Übung, ging es in den steilsten Passagen wieder einmal im 1. Gang aufwärts. Dafür war dann der Rückweg hinab zum Rhein entsprechend leichter zu bewältigen.
Bei unangenehm sehr dichtem Verkehr mit diversen Staus ging es weiter über Albbruck, Laufenburg, Murg, Bad Säckingen, Schwörstadt auf Rheinfelden zu, über den Dinkelberg (Kolonnenfahrt mit Stop and Go) und 5 km Autobahnfahrt (die einzigen auf der eigentlichen Urlaubsreise) gelangten wir nach Lörrach dem Tagesziel. Bei Sonnenuntergang erfolgte die Verladung auf den Autoreisezug Richtung Norden nach Hildesheim.
28.09.01 - 117 km

Um 5:03 Uhr bei bestem norddeutschen Landregen Ankunft in Hildesheim. Also Auto von der Lore herabfahren und bei absoluter Dunkelheit - selbst die Straßenlampen stellten nur trübe Funzeln dar - auf die Autobahn, Richtung Norden und i-m-m-e-r geradeaus. Mit jedem Kilometer den wir dem Heimatziel Soltau näher kamen wurde es heller und die Wasserfluten von oben ließen merklich nach.
In der Lüneburger Heide angekommen hatte Petrus eine Einsicht und den Wasserhahn zugedreht. Ankunft/Einfahrt in Soltau um 7:45 Uhr.

Das waren 1.775 pannenfreie Kilometer mit "Jean-Marie"auf unserer wunderbaren Urlaubsreise in 2001

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