Citroën 11BL 1952
Theodore und Karin Musallam, Sissach

Die Besitzer kauften den Wagen 1982 und traten im folgenden Jahr dem Club bei. Das Auto war schon bei der Hochzeit wie auch bei der Taufe des Sohnes im Einsatz. Nach 20 jährigem Betrieb gönnte man dieser 11 BL aus dem Jahre 1952 nun ein Facelifting. Das Auto wurde 2001 bis 2004 totalrestauriert und in einen fabrikneuen Zustand rückversetzt.

Die Revision führte Albi Schorta CTA-Service, Derendingen, durch. Alle Fotos von Albi Schorta.

Noch ist der Wagen ganz, auf den ersten Blick sieht er gar nicht so übel aus. Schon ein zweiter Blick zeigt Chrom ... ... mit Rostflecken Das Interieur ist stark verbraucht. Ausgebaut sieht man sofort, dass da schon einmal geflickt wurde.
Ob da die Mäuse am Werk waren? Noch sind die Paneaux an der Tür, doch trotzdem lässt sich der Rost nicht verbergen Nun offenbart sich die ganze Pracht Die Scheibenhalter teilweise komplettdurchgerostet Ausgebauter Himmel, Paneaux und weitere Innenteile
Das Cockpit Das Dach von innen ohne Himmel. Darunter erscheint erstaunlicherweise Holz. Sitzbank, Sitzbankhalterung und Teppiche entfernt. B-Säule Die hintere Türöffnung
Der Buckel worunter sich Hinterachse und Tank verbrigt. Blick in den Kofferraum Gut zu wissen, wo eigentlich überall Kabel verlaufen ... Hier zu den Rücklichtern Der Verteiler zu den hinteren Blinkern
Leicht verbastelt, da sassen wohl mal falsche Schluss-leuchten Exponierter Standort für den Fotografen - dafür sieht man das verrostete Fensterbrett. Die Motorhaube ist schon entfernt. Jetzt wird der Motor angeflanscht... ... und aus dem Wagen gehoben.
Motorbucht, auch hier wartet viel Arbeit Das Vorderrad mit Lenkgestänge Die inneren Fensterrahmen vor dem Spritzen Die Fensterrahmen in der Spritzkabine. Gut sichtbar sind die Motorauflagepunkte
Dasselbe auf der anderen Seite Demontage total! Hintere Stossstange und Halterung Der Kofferboden Die hinteren Kotflügel werden entfernt
Rost unter der Türdichtung ... ... und am Kotflügel Karosserieteile demontiert, bereit zum Sandstrahlen Auch Austin Healies werden hier saniert Nach Entfernung des hinteren Blinkers
Ein ausgeräumter Arbeitsplatz Demontierte Kleinteile Warten aufs Verzinken oder Verchromen Stossstangenhalter, Türschlösser etc. Eine Türe mit den bekannten Roststellen
In der Werkstatt Meistens notwendig: Ersatz der Kotflügelspitzen Blank bis aufs Blech Das Dach von unten - es besteht nicht aus einem Tel Bereit zum Spritzen
Das leergeräumte Cockpit Wagenboden, die Verstärkungsrip-
pen müssen ersetzt werden
Altlast: ein alter, nicht sehr professioneller Flick Wagenboden von hinten, die Verstärkungsrippen sind entfernt Wagenboden von vorn, ein schadhafter Flick wurde entfernt
Der Spengler mit einem Ersatzblech Geflickt und grundiert Auch hier wurde repariert Unterwegs zum Lackierer In der Lackierer- werkstatt
Kotflügel grundiert Im Vordergrund die Motorhaube Der Profi an der Arbeit Bereit für die Deckfarbe Gut abgedeckt...
... erhält die Karrosserie ihr legenäres Schwarz Abladen des frischlackierten Fahrzeuges Schaffe ich das alles bis zum Frühling? Auf dem Lift, bereits zur Wiedermontage Das Armaturenbrett im originalen Farbton
Vorsicht, falsch! Häufig sind falsche Bremszylinder montiert Bremszylinder ausgebaut Alle Bremszylinder ausgebaut Vergleich falscher und richtiger Ersatz Der neue Wagenboden vor...
... und nach dem Grundieren Die Vorderaches muss revidiert werden, die Silentblöcke sind verschlissen. Die Handbremszüge, überholt und bereit für den Einbau Karosserie mit abmontierter Vorderachse Die Bremsen sind bereit zur Montage
Torsionsstäbe vorne inkl. Montagematerial und Teil des Gasgestänges Derweil warten gespritzte Karosserieteile auf ihren Einbau Fensterheber und Schlösser - nach der Demontage Vorderachse zerlegt Auch die Siltent- büchsen brauchen eine Überholung
Eine Nutenwelle hat Karies, das Gegenstück natürlich auch, Ersatz muss her Jetzt fehlen nur noch die Silentgummis In der Zwischenzeit sind die Fenterheber und Schlösser wieder einsatzbereit Schrauben wurden entrostet und promatisiert (trägt im Gegensatz zum Verzinken bei Gewinden nicht auf Knifflig - Einbau des Fensterhebers
Der Tank mit allen Montageteilen Im Dachbereich werden nachwievor Originalfilzmatten verwendet Vorbereitete Teile für die Innenauskleidung doch vorher muss der Kabelbaum rein Verhindert Dröhnen und isoliert Teerdämmmatten im Boden- und Kofferraumbereich - ziehen im Gegensatz zum Filz kein Wasser an
Eine Kunststofffolie wird die Türpanele vor Regenwasser schützen. Türpanelen, alt und neu Auch zwischen Dachblech und Himmel wird Dämmmaterial geklebt Die vorderen Schwingarme sind überholt und bereit zum Einbau Die komplete Vorderachse und die Torsionsstangen
Auch die Bremsen der Hinterachse sind montiert Der Lenkungsmechani- mus, nach der Zerlegung Gereinigt, überholt und ausgelegt für die Montage Nun sind auch die vorderen Bremsen bereit Die Steuerkette erhält einen Kettenspanner
Die Lenkung - komplett montiert Die Motoraufhängung wird auf das Verfahren nach W. Rey umgebaut Scheinbar frisch vom Fliessband Die Antriebswelle nach der Revision Die Bremsleitungen sind alle neu
Hier kann das Prinzip der Torsionsfederung studiert werden. Ein grosser Tag - der Motor wird wieder eingebaut. Die mühsame Kleinarbeit. Albi Schorta am hängt den Lichtschalter an den neuen Kabelbaum Remontage des Interieurs Noch fehlt der Kühler
Welch ein Unterschied zu diesem Bild Sogar Zündspuhle und Bremsflüssigkeit ist original beschriftet Bereit für die Remontage der Carrosserie Gut sichtbar: der Kühlwassertermpe- raturfühler Diese zweifarbige Lackierung entspricht dem Originalzustand
Perfekte Sattlerarbeit Nicht original aber nützlich: Kontroll- leuchten und Termperaturmesser Wer möchte nicht gleich losfahren? Der Jaguar XK ist ganz neidisch, er möchte auch gerne fertig Restauriert werden. Sattlerarbeit im Kofferraum
Einfassung der Radkästen Bereit für den Einbau der Sitzpolster Bereit für die Fahrgäste Noch bleiben einige Kleinarbeiten Die neuverchromten Stossstangen
Die Beschläge des Koffers Die Radkappen Die Kotflügelecken vorher - nachher Saubere Polster- arbeit ... ... die Rückbank
Der grosse Moment ... ... das Auto, wieder auf eigenen Rädern Fabrikneuer Zustand im Fahrgastraum und... ... unter der Kühlerhaube Frühmorgens beim Strassenverkehrs- amt
Wird das Fahrzeug die Prüfung bestehen? Kritische Prüfung von unten. Ein Blick zeigt, dass alles neuwertig ist. Rost sucht man hier vergebens Der Experte kennt die Traction noch aus seiner Jugend
 
Erwartungsgemäss kein Spiel! Auch die Scheinwerfer sind korrekt eingestellt Nach dreieinhalb Jahren Restaura- tionszeit dauerte die Abnahme auf der MFK für den Veteraneneintrag 35 Minuten Citroën Garage in Solothurn bei Nebel. Beim nach Hause fahren noch schnell eine Kaffeepause beim Kollegen